Grüne Stadt
Nachhaltigkeit in Bochum
Nachhaltig unterwegs in Bochum
Grün. Umweltschutz liegt voll im Trend. Und um etwas Gutes zu tun, muss man weder auf Komfort noch auf den ein oder anderen Luxus verzichten. Redakteur*innen der :bsz verraten Euch, wo Ihr Euch für Umwelt und Nachhaltigkeit engagieren könnt und nebenbei sogar noch was spart.

Shoppen ohne Kohle

Second-Hand ist derzeit beliebt wie seit den 1970er Jahren nicht mehr. Doch für acht ehrenamtliche Bochumer*innen ist das nicht genug. Sie fordern alles für alle – und zwar umsonst. Daher haben sie sich zusammen getan, um dem Kostnixladen ein eigenes Ladenlokal zu bescheren. Der zuvor in den Räumlichkeiten des Sozialen Zentrums beheimatete Umsonstladen ist nun in der Dorstener Straße 37 zu finden. Jeden Mittwoch und Freitag von 15 bis 18 Uhr sowie jeden zweiten und vierten Sonntag von 16 bis 18 Uhr kann hier getauscht, mitgenommen oder auch her gebracht werden. Einzige Regel: Die gespendeten Dinge müssen sauber und gut in Schuss sein.                                 

:juma

 

Projekte zur Nachhaltigkeit

Etwa ein Jahr besteht das Forum rund um das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit. Hier können Studierende und Interessierte an bereits bestehenden Projekten wie etwa dem „Tiny House“ mitarbeiten oder eine ganz neue Arbeitsgruppe eröffnen. Die Ergebnisse dieser Projekte, die die wissenschaftlichen Standards erfüllen, werden zum Abschluss präsentiert und können für künftige Forschungen verwendet werden. Interessante Ergebnisse zu den Themen „Bioabfall“ und „Urban Gardening“ sind auf der Webseite zu finden. Das Nachhaltigkeitsforum (NHF) trifft sich monatlich – am ersten Dienstag im Monat um 18 Uhr im Uniforum Ost (UFO). Weitere Infos unter: nachhaltigkeitsforum.wordpress.com und bei Facebook.

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Too Good To Go

Der Wegwerfwahn kotzt Euch an? Die App „Too Good To Go“ geht gegen Verschwendung vor und hilft dabei, sie in Bochum zu verringern. Viele Restaurants oder Imbisse machen mit. Unter anderem gibt’s Sushiboxen aus dem Sakura, auch Yumini (Bermuda3Eck), Nordsee (Drehscheibe) und Backwerk (Unicenter) sind dabei. Für maximal 4,50 Euro bekommt Ihr Futterboxen, gefüllt mit einem bunten Allerlei, das zu Ladenschluss sonst im Müll landen würde.  Nachteil: Ihr könnt manchmal nicht aussuchen, was in eurer Box landet. Vorteil: Super leckeres Essen, mehr als Ihr in einer Mahlzeit verdrücken könnt, gutes Gewissen und was für die Nachhaltigkeit getan. Was gibt’s geileres?

:ken

 

 

GreenWeek des AStA

Die „Greenweek“ des AStAs soll das ökologische Bewusstsein der Studierenden und Mitarbeiter der Ruhr- Universität fördern. Das Referat für Ökologie, Mobilität und Infrastruktur veranstaltete erstmalig im August eine Woche, in der Müllsammelaktionen um Bochum und seine Grünflächen stattfanden. Und das mit Erfolg! Studierende und Bürger*innen der Stadt  fanden sich zusammen, um gegen einen kleinen Teil der Müllflut anzukämpfen und die Umwelt davon zu befreien. Aber nicht nur Sammelaktionen fanden statt, sondern auch Infoveranstaltungen, um bewusster zu leben.  Nach dem Erfolg im August, wird im November die zweite „Greenweek“ starten.

:bena

Grün ist mein Engagement

Wer sich neben dem Studium auch ökologisch engagieren möchte, sei an das Umweltzentrum in der Alsenstraße 27 verwiesen. Es ist seit 2002 die zentrale Anlaufstelle in Bochum, wenn es um ehrenamtliche Arbeit in Sachen Verkehr, Umwelt- und Naturschutz geht. Durch ein breites Spektrum an Veranstaltungen, regelmäßigen Vereinstreffen und Beratungsangeboten sollen Umweltthemen stärker in die Öffentlichkeit getragen werden. Nähere Infos gibt es unter: umweltzentrum-bochum.de. Für Studierende mit Kind auch interessant: Für die Kleinen gibt es ebenfalls die Möglichkeit, sich mit dem Umweltspürnasenpass aktiv für die Umwelt einzusetzen. Alle Infos hierzu auf der Seite
tinyurl.com/spuernase.                                         

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Uni Gardening

Ihr möchtet mal frisches Gemüse essen, das Ihr nicht im Supermarkt bekommt? Im Studigarten könnt Ihr dieses eigenhändig pflanzen und Euren Beitrag für die Nachhaltigkeit schaffen. Mit anderen Studierenden einen Garten bewirtschaften und zusammen ernten. Er dient nicht nur als Freizeitprojekt, sondern auch als Lehrgarten, der von Studierenden genutzt wird. Der Studigarten interessiert Euch, Gärtnern ist aber Neuland für Euch? Dann könnt Ihr Euch im Optionalbereich für das „Gärtnern für Nicht-Biologen“ anmelden. Dort gibt Prof. Stützel, der auch ein großer Förderer des Stadtgartens und Kooperationspartner ist, die wichtigsten Infos zum Gärtnern.

:bena

 

Fairteiler

Kennt Ihr schon die drei Fairteiler in Bochum? In der Alsenstraße vor dem Alsenwohnzimmer, in Langendreer vor dem Wageni und an der RUB im SH Eingangsbereich? Dort könnt Ihr kurz vor Feierabend noch ein paar Lebensmittel mitnehmen oder welche reinstellen, die sonst in der Tonne landen würden. Foodsharing ist eine Initiative, die sich gegen Lebensmittelverschwendung engagiert. Überproduzierte Lebensmittel aus privaten Haushalten sowie von kleinen und großen Betrieben werden gesammelt und „fair“-teilt. Alle Mitglieder der foodsharing-Community arbeiten ehrenamtlich. Möchtet Ihr auch Lebensmittelretter*innen werden? Dann besucht den folgenden Link
foodsharing.de/#mach-mit.

:kac

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