Benjamin Trilling (bent)
Offene Leere im AStA?
Nichts los? Auf dem AStA-Flur herrscht gähnende Leere. Selbiges behauptet die Opposition vom AStA selbst. Bild: sat

Hochschulpolitik. Alles erfüllt, was das Studierendenparlament (StuPa) aufgetragen hat: Die AStA-Vorsitzende Zeynep-Fatma Dikman blickt positiv auf die bisherige Legislaturperiode zurück. Das Konzept des „offenen AStAs“ sieht nicht nur als Übergangslösung. So offen und erfolgreichen bewerten jedoch nicht alle hochschulpolitischen Aktiven diese Amtszeit.

„Computer Grrrls“ vom Hartware MedienKunstVerein
Der PC als feministische Folie: In der Ausstellung „Computer Grrrls“ treffen Geschlechterfragen auf Algorithmen. Bild: Lu Yang, „Delusional Mandala“, 2015

Kunst. In der Ausstellung „Computer Grrrls“ reflektieren 20 internationale Künstler*innen über das Verhältnis von Geschlecht und Technologie. Die Kuratorinnen rücken im U-Turm zudem die historische Rolle von weiblichen Rechenkräften ins Gedächtnis.

Einkommensschwäche bedeutet keinen sozialen Defizit
Klassenkampf mit Sprache? Arme werden in den Medien oft als „Asis“ abgestempelt. Bild: kac

Kommentar. „Reichtum bringt Ansehen“, sagt ein Ovid-Zitat. Für Arme gilt das nicht. In der Berichterstattung über die OECD-Studie werden Geringverdiener*innen durch begriffliche Nebelkerzen diffamiert, obwohl sie sich gerade solidarischer verhalten.

Tiere. Die Universität von Amsterdam holt Hundewelpen an den Campus. In einem  „puppy room“ können Studierende  die  Vierbeiner streicheln. Während der Prüfungsphase soll damit Stress abgebaut werden. Nach der Ankündigung reagierten viele mit Sorge: Bedeutet die Einrichtung Stress für die Welpen?

Verkauf an Investoren soll verhindert werden

Bochum. Ein offene Stadtversammlung mobilisiert mit einer Unterschriften-Kampagne gegen einen großflächigen Abriss in der Innenstadt und fordert ein anderes Nutzungskonzept.

Aufruhr, Widerstand – Es gibt kein ruhiges Bildungsland.
Wieder da: Eine neue Generation Studierende erweckt das legendäre Protestplenum wieder zum Leben. Bild: alx

Bildungspolitik. Die NRW-Landesregierung will ihr Hochschulgesetz durchdrücken. Gegen die Reformpläne mobilisiert seit Sommer das „Protestplenum“ – in Anlehnung an das Bündnis, das im Mai 2006 auf die Einführung von Studiengebühren mit der Besetzung des heutigen Q-West reagierte.

Von Musik bis Theater
Erst der Prüfungsstress, dann das Lampenfieber auf der Bühne? Nein, im MZ muss sich keine*r vor großen Auftritten fürchten. Bild: A. Jagel

Kreativität. Druckfrisch liegt das neue Programm des Musischen Zentrums (MZ) vor. Erstsemester und Fortgeschrittene können hier nicht nur das CP-Konto für den Optionalbereich auffüllen, sondern sich am Feierabend auf der Bühne oder im Chor austoben.

RUB-Pioniere blickten auf Bochums „68“ zurück
Erster Rektor der RUB: Kurt Biedenkopf erinnerte sich an seine Zeit zurück. Bild: bent

68er-Bewegung. Die Ruhr-Universität öffnete die ersten Vorlesungssäle, als der Ausbruchsgeist bereits nach Bochum schwappte. Der Verein Wir Gründerstudenten erinnerte vergangen Freitag mit Zeitzeug*innen wie Kurt Biedenkopf an diese rebellische Zeit.

Hustadt-Plakatierung: Outings gegen Nazis sind der falsche Weg
Der Struggle ist real: Kann gesellschaftlicher Konsens entscheiden, wann ein Outing angebracht ist? Bild: kac

Kommentar. Antifa aus der Mottenkiste: Unbekannte Aktivist*innen haben einen in der Hustadt wohnenden Nazi der „Identitären Bewegung“ geoutet. In Zeiten, in denen die AfD zur zweitstärksten Kraft aufzusteigen droht, ist das der falsche Weg.

Wir Gründerstudenten erinnern an die rebellische Zeit rund um die RUB
„Der Spaß ist zu teuer, von mir kriegste nüscht!“: Was Ton Steine Scherben damals sangen, setzten Bochumer Studis mit ihrem Protest um. Bild: Stadtarchiv Bochum

Diskussion. Ikonen wie Adorno oder Dutschke hatte die Studierendenbewegung in Bochum nicht zu bieten.  Der Verein Wir Gründerstudenten möchte mit einer Veranstaltung an einen eher bodenständigen und lebensnahen Geist von „68“ an der Ruhr erinnern.

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