In Kürze

Lil Peeps neues Album Everybodys Everything enttäuscht.

Fünf Lieder die Lust auf mehr machen, bringt die österreichische Hip-Hop-Newcomerin Keke auf ihrer EP Donna raus. In dem männerdominierten Geschäft zeigt sie, dass Frauenpower im Rap nicht durch nackte Haut besticht.

Die vierte und letzte Staffel von Mr. Robot hat begonnen und verspricht einiges. Denn in der Serie, die sich um den von psychischen Krankheiten geplagten Hacker Elliot Alderson – gespielt von Bohemian Rhaphsody-Star Rami Malek – dreht, sind noch viele offene Fragen.

Keeping track with the latest developments in the undergoing impeachment inquiry against Donald Trump is tough, especially if you‘re not up with the latest news in US politics. That‘s why Vox launched the podcast Impeachment, Explained.

Ein Album von Nick Cave and The Bad Seeds ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt. Denn der Stil der Band ist so wechselhaft wie das Wetter. Garage Rock? Art-Rock? Experimental? Mit Ghosteen veröffentlicht die Band nun ihr neues Album.

Die US-amerikanische Horrorkomödie Ready or Not mit dem verheißungsvollen deutschen Untertitel ,,Auf die Plätze, Fertig, Tot‘‘ liefert fast genau das ab, was der Trailer schon verspricht: ein leichter Slasher, der sich selbst sowie andere Filme des Genres aufs Korn nimmt. Alles beginnt mit einer Hochzeit.

Nach seinem Erfolgsalbum #DIY, das im Herbst 2017 erschien, legt Tretti nun in diesem Herbst mit Trettmann nach. Wie schon beim Vorgänger arbeitete der 45-jährige mit dem Produzententeam Kitschkrieg zusammen. Auch wenn die Charakteristik des TrettmannxKitschkrieg-Sound bekannt ist, verfügt das Album über eine beeindruckende Soundkulisse in Form von brillanten Electro-, House- und Dancehall-Beat, die an einigen Stellen der Songs einblenden. Das Genre-Crossing und der UK-Beat schaffen eine neue Atmosphäre und laden zum Raven ein. Auch wenn „Trettmann“ inhaltlich an #DIY rankommt, gerade Songs wie „MDMDF“, gibt es auf dieser Auskopplung mit „Stolpersteine“ einen Song, der sich textlich von der Masse abhebt und schon einen Instahype ausgelöst hat, aber nicht nur das, auch das Interesse an der deutschen Geschichte. Alles in allem ein gutes Album, mit eigenem Sound und ein paar Highlights wie „Magarete“, den Song für seine Tochter oder „Hätten wir sein können“ und guten Female-Features wie von Alli Neumann.

:bena

Heiß ersehnt und lang erwartet, ist es nun endlich draußen: Fear Inoculum, das fünfte Studioalbum der Prog-Metal-Band Tool. Dreizehn Jahre sind seit dem letzten Album vergangen und nun liefert die Band mit einer Laufzeit von 86 Minuten in der digitalen Version ihre bisher längste LP ab. Und obwohl viel Zeit vergangen ist, bleibt vieles beim Alten. Denn Tool erfindet sich auf Fear Inoculum nicht neu, verfeinert sich jedoch weiter. Besonders die Vocals von Sänger Maynard James Keenan sind noch einmal vielschichtiger, teils emotionaler, teils noch stechender in ihrer Präzision als zuvor. Das ist auch der größte Pluspunkt des neuen Albums. Es liefert den auf den Punkt genau ausgerichteten Metal, die stetig vorantreibende Rhythmik bei der jeder Ton, jeder Schlag, wohl überlegt und klanglich mit voller Wucht trifft und der die Band von vielen anderen abgrenzt, in bisheriger Perfektion. Damit ist Fear Inoculum zwar keine bahnbrechende Überraschung, aber eine gelungene Fortsetzung.

:stem
 

Quentin Tarantino ist zurück: Der neunte Streich des Regie-Genies, „Once upon a Time in Hollywood“, ist vor zwei Wochen in Deutschland in die Kinos gekommen. Es ist eine Hommage an Film und Fernsehen der 60er Jahre und zeigt ein Hollywood wie im wilden Westen.

Pflanzenkunde. Im Botanischen Garten der Ruhr-Universität Bochum wird es wieder besonders scharf: Diesen Sommer findet eine Chili-Ausstellung statt. Vom 18. Juli bis zum 30. September 2019 werden 150 Chilisorten aus aller Welt präsentiert. Die kostenfreie Ausstellung finden Besucher*innen neben dem Seerosenhaus.
,,Wenn sie zu stark sind, bist du zu schwach!‘‘ heißt es auf dem Werbeflyer der RUB, mit dem alle zur Ausstellung eingeladen werden. Dies ist jedoch nicht das erste Mal, dass im Botanischen Garten eine Chili-Exhibition stattfindet – im Gegenteil: diese wird jedes Jahr veranstaltet. Beispielsweise wurden 2017 die längste und – zumindest zeitweise – schärfste Chilisorte ausgestellt. Dieses Jahr wird zum Beispiel mit Sorten wie Thai Hot Orange, Ring of Fire, Naga Viper und Carolina Reaper geworben, deren Namen schon auf die Schärfe der Schoten hinweisen. Mit dabei soll auch die Sorte Ecuador Purple sein, deren Name wiederum auf die auffällige Farbe der Pflanze hindeutet. Selbst für Nicht-Kenner*innen sind die unterschiedlichen Formen und Farben von gelb zu lila interessant anzusehen.
Der Botanische Garten ist im Sommerhalbjahr täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet; die Gewächshäuser schließen eine Stunde früher. Wer der Chili-Ausstellung einen Besuch abstattet, kann hierbei auch noch einen Abstecher in die anderen Ecken wie den Chinesischen Garten machen.

:leda

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