LEA nimmt Arbeit auf

Asylpolitik. Nach ersten Verzögerungen sollte die zentrale Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in der ehemaligen Polizeikaserne an der Castroper Straße Anfang dieses Jahres ihre Arbeit aufnehmen, so der Plan der Bezirksregierung Arnsberg. Dieser Plan konnte nicht eingehalten werden. Doch seit dem 4. Dezember ist die LEA unweit der  ehemaligen Polizeikaserne am Gersteinring in Betrieb. Im 24-Stunden-Betrieb können täglich 850 asylsuchende Menschen registriert und nach medizinischen Untersuchungen auf die Erstaufnahmeeinrichtungen in NRW oder dem restlichen Bundesgebiet verteilt werden. Die Einrichtung besteht aus Leichtbauhallen und soll im August 2018 in die benachbarte Polizeikaserne umziehen. 

Betrieben wird die LEA durch das Essener Unternehmen European Homecare (EHC), welches in der Vergangenheit bundesweit für Schlagzeilen sorgte, da es Rechtsextreme als Wärter beschäftigte und es unter der Aufsicht von EHC in mehreren Unterkünften zu Misshandlungen von geflüchteten Menschen gekommen war.

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