Theater
Schauspielhaus Dortmund zeigt „Am Boden“ von George Brant
Nicht bloß ein Spiel: Für die Kampfpilotin verschwimmt die Realität im Krieg mit dem Familienleben. Bild: Birgit Hupfeld

Theater. Wie kann man damit leben, jeden Tag Menschen zu überwachen, sie zu töten und anschließend ein Familienleben zu führen? Die Antwort: gar nicht. Genau das zeigt das Stück „Am Boden“ von George Brant, das am Schauspielhaus Dortmund Premiere feierte.

100 Jahre Revolution und die Kämpfe gehen weiter
Unterm roten Pappmond spielen Fragen von 1918 nicht nur im Theater wie in dieser Szene aus Brechts „Trommeln in der Nacht“ eine Rolle: So beklagen Schauspieler*innen auch eine zu geringe Bezahlung. Bild: Julian Baumann

Jubiläum. Im Jahr 1918 erschütterte die Novemberrevolution das Land und Gewerkschaften erkämpften die Tarifautonomie. Heute geht der Kampf weiter. An vorderster Front: Aktivist*innen und Schauspieler*innen.

Theater Dortmund erhöht Mindestgage
Vereint eintreten: Viele Schauspieler*innen setzen sich schon lange für bessere Löhne ein, das Theater Dortmund hat nun reagiert. Symbolbild

Tarif. Das Theater Dortmund hat die Mindestgage auf monatlich 2.400 Euro brutto erhöht und unterstützt so die Forderungen nach mehr Lohn.

Bundesweite Erhöhung der Mindestgage ist ein Muss
Nur ein kleiner Lohn für viel Arbeit: An den Theatern in Deutschland sind die Löhne nicht an die Leistung der Arbeiter*innen angepasst. Symbolbild

Kommentar. Das Theater Dortmund hat seine Mindestgage erhöht. Warum dieser Schritt trotzdem nicht genügt.

Drama über Klonen
Matthias Hecht (vorne) und Paul Hofmann (hinten): Die Bühne wirkt wie eine Mischung aus Krankenhaus und  Anklagebank. Bild: Sophia Remer

Theater. Im Rottstr5 Theater inszeniert Constanze Hörlin das Stück „Die Kopien“. Im Drama über genetische Kopien ergibt sich ein Familienkonflikt, der einen nihilistischen Ausblick auf die Frage des Seins gibt.

Das Leben wird zur Bühne
Bald verschwunden? Für einige Programmpunkte muss man sich nicht mehr auf den Weg in den Zuschauerraum machen. Symbolbild

Kommentar. Die technische Modernisierung macht auch vor dem Theater nicht halt. Doch ist das eine neue Möglichkeit oder das Ende?

Auftakt der Ruhrtriennale
Viel zu sehen bei „The Head and the Load“: Die Produktion beeindruckt mit ihren vielen Bildern. Bild: Stella Olivier

Theaterfestival. Mit den Produktionen „The Head and the Load“ und „The Factory“ steigt die Ruhrtriennale in die erste Spielzeit unter der neuen Intendantin Stefanie Carp ein. Obwohl beide Inszenierungen mit ähnlichen Themen spielen, könnte deren Darstellung unterschiedlicher nicht sein.

Gemeinsames Theaterprojekt
Internationales Theaterprojekt: Noch auf der Suche nach Teilnehmer*innen. Bild: Saad Fazat/Derya Rinder

Projekt. An der RUB bildet sich derzeit eine Gruppe von Studis für ein neues Theaterprojekt. Es werden noch Mitwirkende gesucht.

Das kulturelle Sommerprogramm
Alles außer Zuhause bleiben: Für Langeweile ist keine Zeit im Ruhrgebiet. Bild: kac

Theater und Festivals. Die vorlesungsfreie Zeit ist auch die Zeit, die Studierende nicht nur für Prüfungsvorbereitung oder Hausarbeiten nutzen müssen. Eine kleine Abwechslung im Alltag bietet das Kulturprogramm im Juli und August.

Beschneidung der Meinungsfreiheit

Kommentar. Die Zensurdrohung in Österreich ist nicht die erste und auch nicht die letzte. Sie ist Teil des rechten Autoritarismus.

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