Finanzen: Ein Überblick über die Kosten Bochumer Neubauten
Die BERs Bochums
Karikatur oben: kac Illustrationen/Grafik unten: mar

Kunstmuseum

Die Dachsanierung wird doppelt so teuer wie geplant: 1,2 Mio. Euro statt 600.000 Euro

Der Grund: Vorher nicht bekannte notwendige Neuerungen der Dachentwässerung und eine von der Gebäudeversicherung geforderte Spezialverglasung. Außerdem: notwendige Asbestsanierung und Brandschutzmaßnahmen.

Amtshaus Harpen

Für die Sanierung des BürgerInnenzentrums soll die Stadt 1,2 Mio. Euro zur Verfügung stellen. Im nächsten Jahr stehen 670.000 Euro zur Verfügung, die übrigen 530.000 Euro in den Folgejahren.

Bergbaumuseum

Sanierung und Ausbau zum Leibniz-Forschungsmuseum. Geplante Ausgaben: 54 Mio. Euro, Dauer bis 2020.

Anneliese-Brost-Musikforum Ruhr

Kosten insgesamt 38 Mio. Euro statt 32,9 Mio., davon 15 Mio. Euro Spenden, die übrigen ca. 16 Mio. von der EU, Städtebau-Förderung und Kultur-Förderung. Geplant war ein städtischer Anteil von 2,4 Mio. statt 15 Mio.

Zentraler Betriebshof am Hauptfriedhof

Wird 1,2 Mio teurer als gedacht. Darin enthalten: Risikoaufschlag von einer halben Million Euro, angesetzt für „bisher noch nicht kalkulierbare Risiken“. Gesamter Kostenrahmen: 7,3 Mio Euro.

U35-Haltestelle Gesundheitscampus

Die Kosten für die für 12,2 Mio. Euro geplante Haltestelle belaufen sich mittlerweile auf 15 Mio. Euro. Die Haltestelle sollte ursprünglich bereits im Sommer 2014 eröffnet werden.                  

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