RatgeberIn: Vier Wege,sich das Studium schwerer zu gestalten
Mehr Stress, Schweiß und Tränen!

Habt Ihr das Gefühl, zwei Fächer und Optionalbereich füllen Euch nicht richtig aus? Sind Euch zehn Stunden am Tag im Labor einfach nicht genug? Wir haben ein paar Tipps für Euch, wie Ihr Euch das Studium umständlicher, komplizierter und unangenehmer machen könnt!

Meidet Fachschaftsräte!

Ihr steigt einfach nicht durch den Paragrafenwust der Studienordnung? Die Profs benoten nach Sympathie, nicht nach Leistung? Beißt Euch durch, kämpft alleine dagegen an! Wendet Euch auf keinen Fall an Euren Fachschaftsrat, der Euch offiziell vor den Dozierenden vertritt!

Benutzt keine Literatursoftware!

Wenn die Unibibliothek schon Kurse für Citavi, Endnote oder Zotero anbietet, dann kann das doch nur verkopfte AkademikerInnenkram sein. Für eine normale Hausarbeit genügt, es, wenn man sich durch hunderte von Kopien und auf der Festplatte verteilte Dateien wühlt und verzweifelt nach dieser einen Quelle sucht. Und die ein, zwei Stunden für die Erstellung eines Literaturverzeichnisses sind jetzt auch nicht soo viel länger als zwei Klicks mit Citavi.

Verbringt möglichst viel Lebenszeit in Fahrzeugen!

Warum sollte man nach Bochum ziehen, wenn man in nur knapp anderthalb Stunden und mit nur drei Mal umsteigen aus Duisburg-Obermeiderich zur Uni fahren kann? Wer in Haltern-Hullern wohnt, kauft sich ein Auto und freut sich über den chronischen Parkplatzmangel. Kulturangebote und Partys mit den KommilitonInnen sind auch nicht so wichtig wie in Schwelm-Oehde zu wohnen. Wer viel pendelt, muss sein Leben nicht mit Freizeit vergeuden.

Vernachlässigt Freunde und Hobbys!

Studium kommt von Studieren. Der Lebensabschnitt mit den wenigsten Pflichten und den meisten Freiheiten in Eurem Leben gehört strikt dem Lehrplan verschrieben. Wenn Ihr Geburtstagseinladungen ausschlagt, weil Ihr zwei Wochen nach der Feier eine Prüfung habt, verstehen das sicher alle. Wer am Wochenende das Partyvolk am Fenster vor dem eigenen Schreibtisch vorbeiziehen sieht, startet stets mit gutem Gewissen und damit guter Laune in die Woche.

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