Dong Open Air 2016: Warum es so viele RUB-Studis dorthin zieht
Ob Schweiß oder Schlamm …
Foto: Dirk Loose
Matthias in seinem Element: Das Dong lebt von der nicht ganz so nüchternen Atmosphäre auf dem Zeltplatz. Foto: Dirk Loose
Matthias in seinem Element: Das Dong lebt von der nicht ganz so nüchternen Atmosphäre auf dem Zeltplatz.

Zum fünfzehnten Mal Jahre Halden hochkraxeln, Familientreffen in schwarzen Kutten und laute NewcomerInnen: Das ist das Dong Open Air 2016, was jährlich viele BesucherInnen auf die  Halde Norddeutschland lockt. Zum runden Geburtstag hat die :bsz-Redaktion Dong-LiebhaberInnen und Neulinge befragt, was das Festival für sie zum Besten der Welt macht.

Vom 14. bis zum 16. Juli sind sie wieder alle am Dongberg bei Neukirchen-Vluyn versammelt, um gemeinsam zu headbangen und bei Bier neue Bands zu entdecken. Auch RUBlerInnen fahren teilweise schon seit Jahren zum sprichwörtlichen Gipfel der Metalmusik. So ist Daniel schon ein alter Hase was das Hinfahren angeht. Seit nunmehr neun Jahren lässt er sich das Dong Open Air nicht entgehen. Besonders lobt der Philosophie-Doktorand die Location und die Atmosphäre. Auch wenn das Wetter nicht immer mitgespielt habe, konnte man es sich doch zumindest „schöntrinken“ und auch den nicht gerade entspannten Marsch gen Gipfel kann man leicht verschmerzen. Nicht ganz so lange dabei ist Jakob, der die Open-Air-Veranstaltung 2012 das erste Mal entdeckt hat und ebenso davon begeistert ist: „Es ist auch nicht so unübersichtlich wie größere Festivals und grade das macht für mich ein gutes Festival aus.“

Großes und Kleines dabei

Wie kein anderes Festival verstehe das Dong Open Air es, internationale Größen und lokale NewcomerInnen auf einer Veranstaltung zu vereinen. Französisch-Student Andreas findet es zudem bemerkenswert, dass sich Bands aus der ganzen Welt auf der Bühne tummeln können, sodass ZuschauerInnen auch mit Neuem in Kontakt kommen. Obgleich die Location auf dem Dongberg einzigartig ist, bemängelt Andreas „die Schlepperei“ der für das Leben auf einem Festival benötigten Gegenstände. Zusätzlich hat Andreas feststellen müssen, dass die Preise wie etwa für das Rocker-Lebenselixier Bier gestiegen sind. Allerdings finanziert sich das Festival  „zu einem nicht unerheblichen Teil aus Einnahmen an der Theke. Support your local Dong!“ Positiv sei immerhin der Ticketpreis, der im Vorverkauf bei 35 Euro aufwärts lag.

Lob an die Crowd

Das Festival lockt nicht nur Dauerfans, sondern auch neue FestivalgängerInnen an. Geologin Rebecca fährt dieses Jahr zum ersten Mal nach Neukirchen, hat aber schon von den „Hammer-Leuten“ gehört und freut sich schon sehr darauf, Teil der Dong-Crowd zu werden. Matthias, Geschichtsstudent, ist immer begeistert vom Open-Air, egal, ob es Schlammschlachten oder Schweißausbrücke gibt.

Dieses Jahr sind neben Amorphis, Equilibrium und Testament Bands wie Delirious und Jesus Chrüsler Supercar da.  Der Vorverkauf ist bereits beendet, doch Spontane haben die Möglichkeit, an der Abendkasse Tickets zu erwerben.

:Andrea Lorenz