Palmen und Plastik
Strand ohne Urlaub und Corona
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Covid - konform chillen: „ Stattstrand “.

Freizeit. Der „Stattstrand“ soll Bochumer Jugendlichen einen Treffpunkt mit Sicherheitsabstand bieten. 

Eine Corona-konforme Möglichkeit zum Abhängen und Entspannen soll er sein: der „Stattstrand“. Dafür werden am Riff, in der Innenstadt auf halbem Weg zwischen dem Bahnhof Ehrenfeld und dem Hauptbahnhof, rund 300 Tonnen Sand aufgeschüttet, Europaletten, Sonnenschirme, Palmen, Mülleimer, Toiletten, ein Kiosk und Musik bereitgestellt. Betrieben wird der „Strand“ von der Radar Media GmbH, die allerdings einen Förderantrag via Jugendamt an die Stadt Bochum gestellt hat. Mit Erfolg. 235.000 Euro kostet das Vergnügen die Kommune. Das Vorhaben musste, nachdem es bereits bewilligt worden war, noch nachträglich durch den Stadtrat gewunken werden. Verantwortlich zeichneten sich SPD, FDP und die Stadtgestalter, während die CDU das Vorgehen kritisierte. 411 Sitzplätze mit ausreichendem Abstand bietet der „Stattstrand“ seinen Besucher:innen. 

Erst einmal für zehn Wochenenden, vom 25. Juni bis zum 29. August, soll das Angebot gelten, jeweils freitags und samstags, in den Schulferien auch donnerstags von 19 bis 2 Uhr morgens. Das Angebot richtet sich in erster Linie an junge Menschen und soll die Entstehung von Hotspots an anderen Treffpunkten, wie etwa vor dem Schauspielhaus und hinter dem Musikforum, verhindern. 

Bereits im vergangenen Sommer hatte die Stadt das gleiche Angebot zur Verfügung gestellt. In den zwölf Wochen nahmen nach Angaben der Stadt bereits 25.000 Besucher:innen das Angebot war, rund 860 pro Tag.                                           

                                :Leon Wystrychowsk