RUB is international! Und Bochum eine Europastadt.
Wie europäisch ist die RUB?

Für den 5. bis zum 13 Mai organisierte der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD)  unter der Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger anlässlich des Europatags die Woche der Europäischen Hochschulen. Bei verschiedenen Veranstaltungen wurde die Arbeit der Europäischen Hochschulen, die sich dem nationalen Begleitprogramm Europäisches Hochschulnetzwerk (EUN) zuordnen, für und miteinander zum zentralen Thema. Für Stark-Watzinger stand dabei besonders im Vordergrund, den europäischen Zusammenhalt zu stärken. „Die ‚Europäischen Hochschulen‘ stehen für neue Wege der Zusammenarbeit, die wir so dringend brauchen“, so Stark-Watzinger.  

An der Ruhr-Universität fand am letzten Themenwochentag eine Diskussionsrunde zwischen dem Rektor Prof. Dr. Martin Paul, dem UNIC-Projektmanager Mathias Reckmann, der Referentin für politische Vernetzung und Internationales der Stadt Bochum, Lisa Methling und UNIC-Studierendenvertreterin Nina Habecke sowie Prof. Dr. Francesca di Mare von der Fakultät für Maschinenbau statt. Moderiert wurde die auf Zoom übertragene Veranstaltung von ebenfalls UNIC-Studierendenvertreterin Yazgi Yilmaz. Es wurden Fragen wie „Was bedeutet Europa für die Ruhr-Universität?“ und „Will, kann oder soll sie noch europäischer werden?“ in kurzen Impulsvorträgen und in der Diskussion debattiert. Der Grundtenor: Die RUB – und Bochum als Studierendenstadt – ist in vielen Bereichen bereits sehr fortschrittlich modern-europäisch, so ist die RUB mit vielen Partner-Universitäten vernetzt und darum bemüht, allen Studierenden Auslandsaufenthalte zu gewährleisten; in anderen wiederum nicht, es herrschen beispielsweise immer noch Sprachbarrieren bei der Stadt- und Universitätsbürokratie. Prof. Dr. Martin Paul zeigte sich während der einstündigen Sitzung und seines Eröffnungsvortrags mit einem optimistischen Blick in die Zukunft: „Ich denke, Europa ist gut, zusammen zu denken, zusammen zu arbeiten. Ich denke, dass Europäische Universitäten auch ihre öffentliche Verantwortung nehmen müssen und dass eigentlich wir auch die zukünftigen Generationen fragen müssen, uns auch Feedback zu geben, wie wir unsere universitäre Gemeinschaft gestalten.“           

    :Rebecca Voeste