Abena Appiah (bena)

Im April 1995 startete Jürgen Domian seine Telefon-Talkradio-Sendung. Fünf Tage die Woche begleitete er uns in der Nacht und hörte den Menschen zu. Der Kult-Talker des WDRs ist seit Dezember 2016 nicht mehr im Geschäft. Seit November letzten Jahres kam er mit DOMIAN LIVE zurück und spricht mit den Menschen über jedes erdenkliche Thema. Jedoch nicht mehr anonym, sondern Face-to-Face. Am 31. Januar findet die neuste Folge um 23:30 Uhr statt. Für alle, die nicht warten können, gibt es das Domian Archiv auf Spotify. Dort könnt Ihr alten Folgen lauschen und abspielen. Das Beste daran? Die Themen scheinen auch nach knapp vier Jahren aktueller denn je. Über Rassismus, Betrug oder Drogen wird in den unzähligen offenen Themennächten diskutiert. Und wer sich nicht überraschen lassen will, kann sich bei den Themennächten, die Themen wie „Feuer“, „Rache“ oder „Blut“ behandeln, durchhören. Für Fans von allerlei skurrilen, ist es eine schöne Abwechslung aus dem Alltagstrott.

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Power to the People
Wir erheben Einspruch: Hunderte Menschen zeigten vergangenen Samstag in Köln Rassismus die Rote Karte! Bild:bena

Demonstration.  „Nieder mit Rassimus“: hallte es durch die Kölner Innenstadt! Hunderte Menschen fanden am 18. Januar zusammen, um für die rechtliche Anerkennung diskriminierender Sprache zu kämpfen.

Bilder machen Leute
Was ist Familie für Dich? Bei einem Wettbewerb der UA Ruhr kannst Du Deine Vorstellung zeigen. Bild:Bena

Wettbewerb. Mutter, Vater, Kind ­- Das klassische Modell. Das war einmal. Jeder Mensch hat eine andere Definition von Familie und das möchte die Uniallianz Ruhr
(UA Ruhr) sehen.

Eine Geburt ist schon ein Einschnitt im Leben. Gerade für Männer, die anstrengenden neun Monate mit der tyrannischen Frau lasse ich hier mal ganz außen vor. Das was danach kommt, das ist das schlimme: Wickeln, Baden, Füttern. Alles was Männer ebenso machen ­– nicht. Da ist der japanische Umweltminister ein Einhorn in der Gesellschafft. Für ganze zwei Wochen nimmt sich der Gute zur Geburt seines Kindes Elternzeit. Toll! Er möchte auch vermehrt von zu Hause arbeiten und seine Stundenzahl reduzieren. Ein Held! Das könnt Ihr auch werden. Mit einem Windelwechseln am Tag, können Männer in die Heldenliga der Gesellschaft aufsteigen. Was für Frauen als selbstverständlich gilt, wird verteufelt, wenn die Rabenmutti nach der Geburt arbeiten geht. Für Väter jedoch ist es ein ganz besonderes Ereignis und gehört auch im Jahre 2020 in die Weltnachrichten. Applaus für die Papis!
        

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Martin Luther Kings Erben.
Zusammen ein Zeichen setzen: Für die rechtliche Anerkennung negativ konnotierter Sprache gegen dunkelhäutige Menschen. Bild:Bena

Aktivismus. „Nein!“, meinten rund 250 Demonstrant*innen am vergangenen Samstag in Köln: Nein zum N-Wort und zum Urteil des Landesverfassungsgerichts in Greifswald.

Not your Ninja
Bild: bena

Kommentar. Hier geboren und Paradeausländerin: Eine der guten Migrantinnen, an der man sich mal ‘nen  Beispiel nehmen kann, schreibt Dir nun einen Liebesbrief.

Feuertod in der Zelle
Oury-Jalloh-Stadt Dessau: Vor 15 Jahren verlor Oury Jalloh sein Leben in einer Polizeistation.

Am 7. Januar 2005 verbrannte der 36-jährige Oury Jalloh in den Kellerräumen der Polizei in Dessau. Bis heute sind die Todesumstände nicht hinreichend geklärt, obwohl die neusten Untersuchungen einen rassistisch motivierten Mord nahelegen.

Ist das noch Satire oder kann das weg? Wochenlang wird über das Skandalvideo vom WDR diskutiert. Der Kinderchor singt ein umgedichtetes Kinderlied and the Crowd goes wild! Die üblichen Verdächtigen rechts vom Ufer sind nicht zu halten. Besorgte Bürger*innen kämpfen für Vergeltung! Denn Omas sind keine „Umweltsäue“.

Fire catastrophes in Australia

Politics & Environment. Bushfires are part of nature in Australia. For the Indigenous peoples of Australia, fires have been used for years to control the subsequent vegetation according to the needs of supply. But these fires have nothing to do with the normal natural environment of the Aboriginal people.

Wettbewerb. Fotos sind Eure Leidenschaft, Ihr wisst, wie Ihr Geschichten anhand von fotografischen Erzeugnissen erzählen könnt und seid Student*in an einer deutschen oder französischen Uni? Dann ist der deutsch-französische Fotowettbewerb von lesCrous und dem deutschen Studierendwerk (DSW) genau das Richtige für Euch. Bereits zum fünften Mal findet der Wettbewerb statt und Ihr bekommt die Möglichkeit, Euer Können zu zeigen. In diesem Jahr wird zu dem Thema „Mobilität“ fotografiert. Eine Jury aus Vertreter*innen des Crous, des DSW und der finanziellen Förderorganisation DFJW sowie ehemaligen Gewinner*innen und Künstler*innen werden die Werke im März in Berlin bewerten. Die Bewertung der Gewinner*innen wird nach Relevanz der Fotoarbeit zum Thema, der kreativen thematischen Bearbeitung des Themas, Überwindung von Klischees, eingeschliffenen Denkweisen und Vorurteilen sowie der technischen Qualität der Aufnahme getroffen.
Auf concours-wettbewerb.eu/de habt Ihr die Chance, bis zum 31. Januar Eure Bilder einzureichen, ehe im April die Ergebnisse der Jury mit Euch geteilt werden. Als Gewinn winkt ein Preisgeld von 1.000 Euro für den ersten Platz, 500 Euro für den zweiten und ein Freundschaftspreis für ein besonders gelungenes Engagement für die deutsch-französische Freundschaft. Alle Bilder, die es unter die  besten 25 geschafft haben, werden in den Studierendenwerken in Deutschland und Crous ausgestellt.                                          

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