Augustina Berger (gust)
Wenn Sprinten politisch wird

Kommentar. Die belarusische Sprinterin Kristina Timanowskaja kritisiert öffentlich ihre Trainer:innen, kurze Zeit später erhält sie in Polen Asyl. Eine sportliche Handlung wird politisch. 

Erste Liga? Da gehörn se hin!

Aufstieg. Bald ist es wieder so weit: der VfL Bochum kehrt in die erste Bundesliga zurück. Es wird nicht leicht aber vor allem eines: nervenzerreißend spannend!

Grenzen neu definieren

Album. Willow Smith möchte sich in ihrer Musik nicht festlegen, vor allem nicht, was Genres angeht. Veränderung und mentalen Wachstum thematisiert sie auf ihrem neuen Album lately I feel EVERYTHING.

Studie. Auch, wenn die Inzidenzahlen aktuell wieder steigen, steigen mit ihr die Impfungen und alle hoffen auf einen entspannten Sommer. Doch wie wird es im Herbst weitergehen? Was ist mit denjenigen, die im Herbst wieder in die Schule, Uni oder in die Lehre gehen? Wie kann man junge Menschen vor dem Virus schützen und gleichzeitig verhindern, dass sie zu Pandemietreibenden werden? Die Antwort: die Impfung. Um herauszufinden, inwiefern die Impfung einen regulären Schulbetrieb ermöglichen kann, beteiligt sich die Kinderklinik der Ruhr-Universität an der Studie „Priorisierung der Covid-19 Schutzimpfung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Landkreis Siegen-Wittgenstein“. Weitere Kooperationspartner sind das Uniklinikum und die Universität des Saarlandes, die Universität Siegen, das Impfzentrum Siegen-Wittgensteins sowie Ärzt:innen und Fachkliniken der Region. Ab dem
13. Juli können sich rund 30.000 Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein impfen lassen und einen Fragebogen ausfüllen. Die Forschenden vergleichen die gewonnenen Daten mit den Daten aus dem Märkischen Kreis, da dieser Kreis bisher ähnliche Inzidenzen aufweist, sich aber auch die Altersstruktur ähnelt. Es können jedoch nicht nur geimpfte junge Menschen bei der Studie mitmachen. Es gibt auch eine Onlinebefragung: Diese möchte herausfinden, wie die Pandemie die Lebensqualität, Mediennutzung oder die Impfbereitschaft junger Menschen beeinflusst.

:gust

Foschungsverbund. Obwohl das 5G-Netz in Deutschland noch im Jugendstadium steckt und weiterhin ausgebaut wird, beginnt bereits die Forschung für das darauffolgende 6G-Netz. Auch die Ruhr-Universität hat sich durch eine Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bei dieser Forschung beworben. Gemeinsam mit der Technischen Universität Dortmund, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und der Universität Duisburg-Essen arbeiten die Forschenden der RUB an dem Antrag „6GEM open – efficient – secure – safe“. Die Forschungsarbeiten beginnen am 1. August dieses Jahres, aber nicht nur die vier Universitäten sind dabei beteiligt, sondern auch vier weitere außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Forschung beinhaltet neben der Produktion und der Logistik des 6G-Netzes auch die Frage, inwiefern das Netz die Privatsphäre und Sicherheit der Nutzenden und ihrer Daten sicherstellen kann. Auch ist der Klimawandel einer der Aspekte, die die Forschenden berücksichtigen wollen. Getestet werden verschiedene Szenarien des Projekts an mehreren Standorten in NRW: Im Deutschen Rettungsrobotik-Zentrum und im Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund, ein digitaler Operationssaal in der Universität Düsseldorfs, die Hafenlogistik in Duisburg, ein Smart Hospital des Uniklinikums in Essen, die hochautomatisierten Produktionsumgebungen im Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie in Aachen und der Straßenverkehr in Aldenhoven.          

  :gust

Planet who?

Album. Doja Cats neues Album Planet Her beginnt eine neue Ära der Künstlerin, aber trotzdem bleibt sie sich treu.  

Die Impfung: der heilige Gral

Kommentar. Wenn wir geimpft werden, wird alles besser – jetzt haben wir die Möglichkeit dazu. Aber weiß das überhaupt jede:r?

Kann es sein, dass die Maya bei ihrer Vorhersage, die Welt würde 2012 untergehen, die beiden letzten Zahlen vertauscht haben? Das würde zumindest erklären, warum der Ozean brennt. Oder warum es in Tschechien einen Tornado gab. Oder warum es fast 50 Grad Celsius in Kanada waren. Oder warum Teile Baden-Württembergs überflutet wurden. Achso, und ich muss ja wohl niemanden daran erinnern, dass wir in einer Pandemie leben. Ist das der Weltuntergang, vor dem uns die Maya warnen wollten? Verschwörungstheorien hin oder her, wenn der Klimawandel so voranschreitet, müssen wir uns bald wirklich dem Weltuntergang stellen. „Dabei lebe ich doch waste-free!“. Das ist sehr schön und natürlich gut für die Umwelt, aber solange große Unternehmen Mutter Natur als ihre Müllhalde ansehen, bringt das leider wenig. Es ist ja nicht dein Plastikstrohalm, der dafür verantwortlich ist, dass der Ozean im Golf von Mexico brennt.       

  :gust

Mit Instagram in die Vergangenheit

Praxissemester. Inwiefern können digitale Medien die Leistungsmotivation von Schüler:innen beeinflussen? Das hat Philipp Goldt im Rahmen seines Praxissemesters untersucht. 

Lieber im Lotto gewinnen

Sicherheitslücke. RUB-Forschende entdecken den GEA-1 Algorithmus in Mobiltelefonen, eine Hintertür aus den 90ern, die schon lange hätte entfernt werden sollen. 

Seiten