Jan-Krischan Spohr (kjan)
Unileben

Hochschullehre. Öffnungspläne müssen wohlüberlegt sein und dürfen den Studierenden keine unnötige weitere Last aufbürden. So äußert sich der fzs nun zu diesem erneut sehr aktuellen Thema.

Studienberatung. Zweifel sind normal, auch am Studium! Das heißt jedoch nicht, dass man keine Unterstützung gebrauchen kann, wenn sie überhandnehmen. Der „Tag des Studienzweifels“ am 30. Juni soll genau das bieten, und zwar in Form eines Thementages mit unterschiedlichen Vorträgen und Veranstaltungen, die sich speziell mit Zweifeln am eigenen Werdegang und potentiellen Lösungsansätzen beschäftigen werden. Organisiert wird das Programm von der Zentralen Studienberatung der RUB und Hochschule Bochum, der Agentur für Arbeit, der Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet und Handwerkskammer Dortmund. Zum Programm gehören einerseits offene Sprechstunden der verschiedenen Fachrichtungen mit speziellem Fokus auf Personen, die überlegen, in diese zu wechseln, und andererseits verschiedene Vorträge. Bei den Vorträgen geht es um grundsätzliche Fragen des Studierens und der Unzufriedenheit mit selbigem. Zahlen und Fakten zu Studienabbruch beziehungsweise -ausstieg oder -wechsel werden genau so genannt wie Einblicke in die Möglichkeiten, die einem auch außerhalb des Studiums zur Verfügung stehen – vielleicht sogar mit einer Ausbildung an der RUB! Ob eine Anmeldung nötig ist, überprüft ihr am besten im Programm. Zusätzlich werden im Rahmen des Projekts Next Career Videos bereitgestellt, in denen Personen davon berichten, wie sie mit Zweifeln am Studium umgegangen sind, und wohin diese sie dann schlussendlich geführt haben.

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Zweite digitale Ausgabe des Sommerfests ist vorbei

Mittwoch, der 2. Juni 2021. Ein wunderschöner, sonniger, warmer Tag – einer der letzten vor ein paar Tagen Regen und Unwetter. Ein Tag, den man gern in der Sonne, mit einem kühlen Getränk und vielleicht den Füßen im Wasser verbringen würde und dabei jede Sonnenstunde auskostet. Doch was ist das am Horizont? Ein Flugzeug? Ein UFO? Nein, die zweite digitale Ausgabe des RUB Sommerfests lädt ein, sich im Livestream die Immer-Noch-Zuhause-Edition der jährlichen Feierlichkeit anzusehen. Im Programm: Zwei Konzerte, ein DJ-Battle, ein FIFA-Turnier, zwei Talks und eine digitale Fotobox.

Einspruch führt zur Aufschiebung

Bleiberecht. Seit 6 Jahren lebt die Familie Destanov in Bochum. Jetzt soll sie nach Nordmazedonien abgeschoben werden – obwohl der jüngste Sohn schwerkrank ist.

Impfgipfel. Am 27. Mai trafen sich Bund und Länder zum „Impfgipfel“. Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Peter-André Alt, kommentierte die Ergebnisse des Gipfels.

Erste Frau zu Astronomer Royal ernannt
Symbolbild

Astrophysik. Um das Universum zu verstehen, muss man dunkle Materie verstehen. So sieht es zumindest Prof. Dr. Catherine Heymans, die nun als erste Frau zum Astronomer Royal for Scotland ernannt wurde.

Stadtplanung. Die Bochum Strategie 2030 ist ein ambitioniertes Projekt der Ruhrgebiets-Stadt, die sich zum Ziel setzt, die Lebensqualität ihrer Bürger:innen zu verbessern. Die Hochschulen, Berufsausbildung, Kultur, Infrastruktur und der Wohnungsbau sollen dabei im Fokus stehen.

EU-Richtlinien zu Milchalternativen werden nicht verschärft
Symbolbild

Kommentar. Dass der Änderungsantrag 171 vom EU-Parlament abgelehnt wurde, ist nur ein winziger Schritt zum sinnvolleren Umgang mit veganen Produkten.

Was braucht der deutsche Wohnungsmarkt? Das ist klar: größere Immobilienkonzerne. Das denken sich Vonovia und Deutsche Wohnen, die nun eine Fusion anstreben, die sie zu Europas größtem Unternehmen in ihrer Branche machen würde. Ein weiter Schritt Richtung Monopolstellung. Beide Unternehmen sind sehr versiert darin, das absolute Minimum an Wartung und Reparaturen für das absolute Maximum an Miete zu bieten, oder auch mal überhöhte Nebenkostenabrechnungen rauszuschicken. Wie viel Sumpf und Raubtierkapitalismus auf Mieter:innen zukommen würde, ist schnell ersichtlich. Größter Einzelaktionär bei Vonovia? Blackrock, die auch bei Skandal-Unternehmen Wirecard oder Nestlé finanziell beteiligt sind oder waren und eng mit politischen Akteur:innen verstrickt sind. Das Kartellamt hatte Fusionsplänen im Jahr 2015 das OK gegeben, zu den aktuellen Plänen steht eine Entscheidung noch aus. 

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Fairtrade. Bochum ist und bleibt Fairtrade-Stadt! Das sagt zumindest der gemeinnützige Verein „TransFair – Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt“, der diesen Titel 2013 zum ersten Mal an die Ruhrgebietsstadt verlieh. Der Verein ist am bekanntesten für sein Logo, welches zu den bekanntesten Fairtrade-Kennzeichnungen in Deutschland zählt. Die Ziele des Vereins sieht er selber darin, kleinere Hersteller:innen zu unterstützen und dabei auf gerechten Handel und nachhaltige Entwicklung Rücksicht zu nehmen. Gegründet 1992 als AG Kleinbauernkaffee e. V. beschränkte er sich zuerst auf das namensgebende Produkt, und weitete in den laufenden Jahren die Arbeit aus. Kirchliche, parteinahe und andere Initiativen waren bei der Gründung beteiligt. Die Kampagne „Fairtrade-Towns“ wurde 2009 ins Leben gerufen, und Saarbrücken war die erste Stadt, die diesen Titel erhielt. Um „Fairtrade-Town“ genannt zu werden, muss eine Kommune wie Bochum unterschiedliche Kriterien, fünf an der Zahl, erfüllen. Dazu gehört zum Beispiel die Gründung einer Steuerungsgruppe, die die Koordination des Weges zur „Fairtrade-Town“ übernimmt, und der Versuch, lokale Gastronomiebetriebe zum Kauf von mehr Fairtrade-Produkten zu bewegen. Die Leiterin der Stabsstelle Klima und Nachhaltigkeit, Sonja Eisenmann, äußert sich zur Verlängerung des Titels: „Ein schöner Erfolg, dass Bochum erneut als Fairtrade Town rezertifiziert wurde“. Das Thema Fairtrade würde in Bochum sehr ernst genommen. In Deutschland gibt es derzeit 700 Kommunen, die diesen Titel tragen.                 

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