Jan-Krischan Spohr (kjan)
Connecten auf der ITS.connect

Messe. Seit 2008 gibt es die Messe ITS.connect an der Ruhr-Universität, die Studierenden aus der IT-Sicherheit ermöglicht, Kontakt zu verschiedenen Unternehmen der Branche zu knüpfen. Einen Ausblick darauf, was Euch bei der zweiten digitalen Ausgabe erwartet, bekommt Ihr hier.

Kritik an Beschwerdestellen der Uni gibt es zu Genüge

Meta-Kritik.  Die Ruhr-Uni stellt einige Beschwerdestellen zur Verfügung, die Euch bei Problemen zur Seite stehen. Doch auch dort läuft nicht alles perfekt, und dass Ihr von vielen die Möglichkeiten überhaupt nicht kennen, ist Teil des Problems. 

 

Radverkehr. In Kooperation mit einem externen Planungsbüro hat die Stadt Bochum ein neues Verkehrskonzept für die Innenstadt erarbeitet. Der Fokus solle dabei auf dem Ausbau der innerststädtischen Radverkehr-Infrastruktur liegen. Enthalten sind Vorschläge für unterschiedliche Maßnahmen, die den Radverkehr verbessern sollen, wie neue Verkehrsführung im Bereich Hans-Böckler-Straße/Willy-Brandt-Platz/Viktoriastraße – mit potentieller Sperrung für Autoverkehr –, ein Fahrradkreuz auf der Kreuzung vor dem Bochumer Rathaus und erweiterte Radwege am Südring. Für letzteres werden drei Varianten vorgeschlagen, um den PKW- und Radverkehr sowie ÖPNV miteinander zu vereinbaren, wobei die Lösung eines überbreiten Fahrstreifens in Kombination mit einem Radfahrstreifen bevorzugt wird. Ein Ausbau der Abstellmöglichkeiten für Fahrräder ist außerdem vorgesehen. Geplant ist dabei, dass die neuen Verkehrskonzepte ab Herbst 2022 gelten sollen, und die Umsetzung des Fahrradkreuzes 2023 beginnen soll. Am 26. Mai berät sich der Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur über die Vorschläge und wird in Folge seine Entscheidung vorlegen. Besonders die Grünen kamen in der Vergangenheit oft in Kritik, da sie gegen Maßnahmen zum Ausbau des Radverkehrs stimmten. Eine Verkehrsberuhigung des August-Bebel-Platzes wurde unter anderem von ihnen abgelehnt und zuletzt hatten sie der Entscheidung, dass auf der Königsallee weiterhin gemeinsame Fuß- und Radwege bestehen bleiben sollen, zugestimmt, entgegen ihres Programmpunktes zur letzten Kommunalwahl, der die Abschaffung dieses Konzeptes postulierte.        

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Metal. Die französische Extreme-Metal Band Gojira (jap. Originaltitel des 1955er Films Godzilla) geht auf ihrem neuen Album „Fortitude“ den Weg, den sie auf Vorgänger „Magma“ eingeschlagen haben, weiter. Während die Themen – die Beziehung des Menschen zur Umwelt, Klimawandel, Leben und Tod – sich grundsätzlich wenig geändert haben, wirkt die Herangehensweise in gewisser Weise optimistischer und hoffnungsvoller. Der Sound entwickelt sich dabei in eine Richtung weg von harten Technical Death Metal Riffs und hin zu mehr Groove Metal. Ganz wenden sie sich dabei nicht von ihren Wurzeln ab, und der Song „Another World“ erinnert an den Opening Track „Oroborus“ ihres 2008er Albums „the way of all flesh“. Die Härte von Liedern auf diesem und dem vorhergehendem Album „from mars to sirus“ vermisst man jedoch. Progressive Aspekte und unerwartete Wendungen werden nicht weniger, erstere rücken eher mehr in den Vordergrund, doch werden die gutturalen Vocals von Joe Duplantier immer mehr durch cleanen Gesang abgelöst. Schon Genre-Kollegen Mastodon legten einen ähnlichen Wandel hin, der zu dem großen weltweiten Erfolg führte, den sie mittlerweile genießen. Den Erfolg gönne ich ihnen auf jeden Fall, eine gewisse Enttäuschung ob ihrer musikalischen Entwicklung lässt mich jedoch nicht ganz los.  

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Wenig los in Bochumer Kulturszene

Kultur. In der Bochumer Kulturszene geht das Auf und Ab des letzten Jahres weiter. Viele Absagen, Verschiebungen und auch einige Online-Veranstaltungen prägen weiterhin die lokale Kulturlandschaft. 

Das Stupadilemma

Hochschulpolitik. Auch dieses Semester wird es keine Wahl des Studierendenparlaments geben. Das hat der AStA der Ruhr-Universität vor Kurzem entschieden.

Runder Geburtstag

Jubiläum. Das Jubiläum Bochums nähert sich. Feierlichkeiten finden nun anstelle von Juni aufgrund des Infektionsgeschehens erst im September statt. Doch auch der Sommer geht nicht ganz leer aus. 

Klimaschutz. In den Regierungsbezirken Arnsberg und Münster sind Kampagnen zum Klimaschutz geplant. Im Auftrag des Wirtschaftsministeriums NRW wurden diese von der Energieagentur NRW organisiert, und sind in den Bezirken am 22. April unter dem Motto „Klimaschutz mit BRAvour“ (BRA = Bezirksregierung Arnsberg) und „Münsterland ist Klimaland“ gestartet. Die Energieagentur ist ein privates Kompetenzzentrum, welches zu den Themen Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Klimaschutz im Auftrag des Landes NRW arbeitet. Auch Bochum gehört als Teil des Regierungsbezirks zu den 71 teilnehmenden Kommunen. Das Ziel ist, Ideen und Ansätze über die lokalen Grenzen hinaus miteinander zu teilen und möglichst viele Menschen zu erreichen, um ein Bewusstsein für Klimaschutzfragen zu schaffen. Dazu werden aktuelle Medienpakete und Informationsmittel zur Verfügung gestellt, um in den verschiedenen Städten und Kommunen angepasste Informationskampagnen zu Klimaschutzthemen durchzuführen. Seit zwei Jahren gibt es diese Initiative bereits im Kreis Detmold in der Region Ostwestfalen-Lippe, wo gute Erfahrungen mit den Methoden gesammelt wurden. Ein Fokus liegt für die Bezirksregierung dabei auf Informationen zu Dachflächenphotovoltaik, wobei zu Kosten der Fördermöglichkeiten informiert wird. Auch die Schaffung von Arbeitsplätzen wird dabei als wichtiger Faktor bezeichnet. Die Kampagne läuft für das ganze Jahr 2021. 

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Aktionswoche des FSR - SoWi

Politische Bildung. Nach einem pandemiebedingten Aussetzer letztes Jahr, wird das Format der Kritischen Einführungswochen des FSR Sozialwissenschaft dieses Jahr wieder stattfinden. Hintergründe und Details dazu bekommt Ihr hier.

Deutschrap. Dass man grad die zweite Single aus dem neuen Album-Cycle reviewt und einen Tag später das ganze Album dropt, passiert normalerweise selten. Noch seltener ist, dass es auch noch das dritte Album im Zeitraum eines Jahres ist. Dann auch noch konstant qualitativ hochwertige Musik abzuliefern schaffen noch weniger Künstler:innen, und zu den Namen wie BROCKHAMPTON, Gucci Mane und Frank Zappa gesellt sich jetzt auch Haiyti. Die Rapperin aus Hamburg ist seit 2015 aktiv in der deutschen Rap-Szene und beginnend mit einigen mittlerweile relativ obskuren und schwer zu findenden Releases im selben Jahr gab es kaum eine längere Phase ohne neue Musik von ihr. Das 2018er Album Montenegro schaffte es erstmals in die deutschen Albumcharts – auf Platz 25 – mit stärkerem Einfluss von Dancehall-Beats, gleichzeitig gab es aber mit Mafioso auch einen ihrer härtesten Songs überhaupt, dessen Hook mittlerweile der Zeit voraus wirkt. Ihrer Formel ist sie auch heute noch treu geblieben, das beweist sie auf Mieses Leben, denn 808 kicks und hi-hats sind genauso omnipräsent wie Autotune und Texte über Glamour-Leben, arrogantes Flexen aber auch Liebeskummer und Verzweiflung. Jedes Musikvideo sehenswert, jeder Song ein Banger. Wer bisher nicht von Haiytis Output überzeugt war, wird diese Meinung auch mit dem neusten Album nicht ändern. Für mich ist jeder Tag mit neuer Musik von Haiyti ein guter Tag, und das hat Mieses Leben nur noch mehr bestätigt.      

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