Marek Firlej (mar)

Drei Männer haben in der Nacht zum Dienstag die Synagoge in Wuppertal-Barmen mit Molotowcocktails beworfen. Der Sachschaden ist gering, Personen sind nicht verletzt worden. Doch die Botschaft ist so klar wie nicht hinnehmbar.

In den vergangenen Wochen hat es bundesweit mehrere Demos gegen den Gaza-Krieg gegeben. Zu einer Eskalation der Situation und einer Menge Kritik an TeilnehmerInnen und OrganisatorInnen kam es Mitte Juli in Essen.

Bereits seit April diesen Jahres hält die äthiopische Regierung Mitglieder des BloggerInnenkollektivs Zone Nine sowie JournalistInnen im Gefängnis fest – bislang saßen die zunächst sechs, später neun PublizistInnen ohne  handfeste Anklage hinter Gittern. Wie das Menschenrechts- und Nachrichtenportal „Global Voices“ berichtet, liegt die Anklage nun vor: Der Vorwurf lautet auf Unterstützung terroristischer Aktivitäten.

Diës und das

Sie wird viel seltener besungen als die Liebe, dabei ist sie uns meistens ein treuerer Begleiter im Leben als sie: Die Freundschaft. Es gibt sie zwischen Menschen, Mensch und Tier, aber es gibt auch die oft beschworene Freundschaft zwischen Völkern und Staaten.

Die fünf wichtigsten Schwellenländer gründen eine eigene Bank
Die BRICS-Köpfe: (von links) Wladimir Putin (Russland), Narendra Modi (Indien), Dilma Rousseff (Brasilien), Xi Jinping (China) und Jacob Zuma (Südafrika). Quelle: Flickr, GovernmentZA (CC-BY-ND v2.0)

Die Fußball-WM, die neue Verschärfung des Nahost-Konflikts und die anhaltenden Unruhen in der Ukraine – in den letzten Wochen gab es einige Ereignisse, welche die Medienlandschaft dominierten. Dabei gerät zwangsläufig einiges in Vergessenheit. Umso überraschter reagierte die Welt, als vor einigen Tagen die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) verkündeten, ein Pendant zur Weltbank gründen zu wollen. Dabei war dieses Projekt im Vorfeld von langer Hand geplant worden.

Metropolradruhr expandiert nicht wie vereinbart
Gar nicht reizend: Nextbike kommt nicht mit dem Ausbau hinterher. - Foto: mar

760 weitere Räder und 35 neue Stationen sollten es in Bochum sein. Das haben der AStA, die Verwaltung und das Studierendenwerk Akafö der Ruhr-Universität mit der Firma Nextbike im November vergangenen Jahres ausgemacht. Nun, mehr als ein halbes Jahr später, haben die Wohnheime immer noch keinen Anschluss an das Leihfahrradnetz metropolradruhr; Fahrräder gibt es immer noch weniger als RadfahrerInnen. Dafür sollen RUB-Studis nun weniger zahlen.

Studentische Gelder für religiöse Veranstaltungen

Es ist der 17. Juli 2014. Einige hundert Studierende warten in der Mensa auf den Sonnenuntergang, denn dann können sie sich beim üppigen Schmaus die Wänste vollschlagen. Für die meisten von ihnen heißt es: endlich, nach über 16 Stunden ohne Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme.

Ruhr-Universität wählte Senat – Studentische Wahlbeteiligung erschreckend gering

Die Ruhr-Universität hat einen neuen Senat gewählt. Leon Schmitz, Viktoria Niebel, Julia Janik und Pascal Joswig werden neben den VertreterInnen der anderen drei Statusgruppen (ProfessorInnen, Wissenschaftliche MitarbeiterInnen, MitarbeiterInnen aus Verwaltung und Technik) die studentischen Interessen vertreten.

„We trust!“-Playground-Festival in Bochum: Alles, was Spaß macht
„Ein Kanake sieht rot“: Sulaiman Masomi las am Sonntag aus seinem Buch. Foto: Frost Fotografie

Alte Videospiele, Graffitti, Carrera-Bahn, Rap, Poetry Slam und Turngeräte: Was haben all diese Dinge gemein? Sie sind Produkt von oder Werkzeug für Kreativität – und sie machen Spaß, beeindrucken oder unterhalten. Und sie waren neben einigen anderen Programmpunkten Bestandteil des „We trust!“-Festivals (Playground Edition), das vom 26. bis 29. Juni in der Rotunde in Bochum stattgefunden hat.

„Schranken der Natur“ – von Mensch und Umwelt

Wir leben in Städten aus Beton, atmen Luft genannte Abgase und Wasser kaufen wir in Plastikflaschen. Da wird es Zeit, in die Natur zu fahren: Doch da sind begradigte Flüsse, im Wald wandeln wir auf Wanderwegen und statt Wiesen sehen wir bestellte Weizenfelder. Was ist Natur, wie gehen wir mit ihr um und wo stellt sie uns vor ihre – oder vielmehr unsere – Grenzen? Franz-Josef Brüggemeier beleuchtet das Verhältnis von Mensch und Umwelt von 1750 bis heute.

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