WELT:STADT
Großes Jubiläum: Von einer ehemals kleinen Selbsthilfegruppe zu einer einflussreichen Beratungsstelle
Schluss mit Stigmatisierung: Arbeitsrechte von SexarbeiterInnen müssen den gleichen staatlichen Schutz genießen wie andere Erwerbstätigkeiten. Foto: sat

Beratung. Am 5. Mai feierte die Beratungsstelle für SexarbeiterInnen 25-jähriges Bestehen. Unter anderem mit Ministerin Barbara Steffens.

Reporters Without Borders: Situation of journalists got worse
Media is being violated globally: Will the access to unbiased news be limited in democracies as well? Bearbeitung: tom

:bsz International. Reporters Without Borders (RWB) published their World Press Freedom Index. The result shows an “ever darker world map”. Three additional countries are now coloured black.

Demonstration: DGB und antifaschistische Bündnisse auf den Straßen am 1. Mai
Zeichen gegen Rechts: Die Gewerkschaften riefen zu den traditionellen Demonstrationsumzügen und Kundgebungen am 1. Mai auf. Foto: DGB-Jugend Ruhr-Mark

1. Mai. Traditionell beteiligten sich am Tag der Arbeit auch in Bochum und Umgebung etliche ArbeiterInnen und GewerkschafterInnen an Aufmärschen für Solidarität und gegen Rechtsextremismus. Die :bsz war beim DGB-Jugendblock in Bochum dabei. 

Abschiebungen von Grünen angeprangert
Fünfte Sammelabschiebung: Der Landesvorstand der Grünen fordert ein „deutliches Signal an die Bundesregierung.“ Bearbeitung: box

Politik. Am 24. April schob die rot-grüne Landesregierung erneut Menschen nach Afghanistan ab. Bei den Grünen regt sich Widerstand.

Peaceful Demonstration for tolerance and humaneness
Antifa-activists trying to impede the convention while protesters celebrated Cologne’s cosmopolitan attitude. Well-known politicians like Cem Özdemir and Hannelore Kraft also showed support. Foto und Collage: Jan Turek

:bsz International. Last weekend, Germany’s national-conservative party AfD (Alternative for Germany) held its national convention in Cologne’s Maritim Hotel. In response, thousands of protesters came and voiced their opinions against racism.

Ausweisung von kriminellen AusländerInnen
Keine moralischen, emotionalen oder populistischen Erwägungen: Straffällige AusländerInnen können ausgewiesen werden, so will es das Gesetz. Foto: Katrin Skanzik

Abschiebung. Am Ende eines Gewaltdelikts, das sich in einer Novembernacht 2014 auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants abspielte, steht der Tod einer jungen Frau. Der Täter wird zunächst wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt. Und dann abgeschoben.

In der Zeche 1 werden Tanz und Gerechtigkeit miteinander verbunden
Kampf für Gerechtigkeit: Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Ballett des Hagener Theaters. Foto: Sylke Feldberg

Sich in einem Song verlieren, dazu einfach mal abspacken in der Küche oder im Club? Ist dann im Grunde jedeR einE TanzendeR? Wann ist Tanz Tanz? Darum dreht sich die aktuelle Performance „Haltung, bitte“ des Kollektivs dorisdean. Die Voraussetzungen sind simpel: 25 Experimente, das Kollektiv samt professioneller Tanzender … und das Publikum, das involviert wird. Dank der gewollten Partizipation werden die Zuschauenden direkt Teilnehmende und Soziologie-Experiment in einem. Der Ausgang des Ganzen? Jedes Mal anders! Was wohl die Zuschauenden am 22. April in der Zeche 1 erwartet? 

 

80-Cent-Jobs für Geflüchtete in Bochum
Der Ort gescheiterter Reformen: Die Förderung der FIM wird von der Bundesagentur für Arbeit als befristetes Arbeitsmarktprogramm des Bundes bis Ende 2020 durchgeführt.

Soziale Ungerechtigkeit. Seit Juli 2016 sollen Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen (FIM) den deutschen Arbeitsmarkt stärken. Dieses Konzept wird nun in Bochum umgesetzt. Wir fühlen uns an eine ehemals gescheiterte Sozial- und Arbeitsreform erinnert. Die Betroffenen können das Trauerlied nun im Chor singen.

„We Trust! Show“ verspricht … Alles!

Urbane Künste. Wenn die Veranstaltenden der „We Trust! Show“ sagen, dass ihr Event geil wird, dann haben sie damit bislang Recht behalten. Die zweite Auflage verspricht am 27. April in Dortmund Neuerungen.

RebellInnen trotzen im Riff dem Feiertagsgesetz NRW
Gottlos glücklich: Der erste Enttäufling des Abends. Foto: sat

Religion. Am Karfreitag zeigte „Religionsfrei im Revier“ (RiR) im Bochumer Riff Monty Pythons Filmklassiker „Das Leben des Brian“. Initiator Martin Budich rechnet auch dieses Jahr wieder mit einer Geldstrafe.

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