Feuerteufelin verurteilt

Die Frau, die im Mai und Juni vergangenen Jahres insgesamt acht Mal ein Wohnhaus in Bochum-Hamme angezündet hatte, wurde nun vom Landgericht zu vier Jahren Haft verurteilt. Bei den Bränden wurde unter anderem eine Wohnung komplett zerstört und insgesamt sechs Menschen erlitten Rauchvergiftungen. Auch als die Polizei zwischenzeitlich den Sohn der Frau festgenommen hatte, weil er unter Verdacht stand, gestand die Täterin nicht, sondern gab sich ängstlich wegen der „mysteriösen“ Brände. Überführt wurde die Frau mittels in Rauchmeldern versteckten Kameras. Daraufhin gestand sie, für sechs der acht Brände verantwortlich gewesen zu sein. Als Motiv für ihre Taten gab sie Ärger über die Unordnung im Haus an.  Zu Beginn der Verhandlungen drohte ihr die geschlossene Psychiatrie, im Verlauf des Prozesses wurde allerdings ihre volle Schuldfähigkeit festgestellt.

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