Neue Maßnahmen für Bochum und NRW

Coronavirus. Aufgrund der steigenden Zahl an Neuinfektionen, welche in Bochum nun den Inzidenzwert (Fälle pro 100.000 Einwohner) von 35 überschritten hat, wurde vom Krisenstab der Stadt ein neues Stufenkonzept beschlossen, welches entsprechend der aktuellen Inzidenzzahl neue Maßnahmen zur Eindämmung des Virus vorsieht. Bei dem aktuell erreichten Wert von über 35 Fällen pro 100.000 Einwohner sind demnach Veranstaltungen außerhalb der privaten Wohnung auf 50 Personen beschränkt, müssen angemeldet werden und nur besondere Anlässe werden zugelassen. Damit kommt Bochum den am 11. Oktober beschlossenen landesweiten Regeln zuvor, die selbiges ab dem 1. November für ganz NRW vorsehen. Einheitlich geregelt werden ab dann auch die Beschränkungen, wenn eine Kommune als „Hotspot“ gilt, also eine Inzidenzzahl von 50 überschreitet. So dürfen sich in diesem Fall nur 5 statt 10 Personen aus verschiedenen Haushalten im öffentlichen Raum treffen. Die erlaubte Personenzahl auf Feiern wird noch mal auf 25 halbiert und Kneipen und Restaurants müssen ihre Öffnungszeiten einschränken. Eine Maskenpflicht gilt außerdem bei Veranstaltungen dann auch am Sitz- oder Stehplatz. Einheitliche Regeln ab einem Inzidenzwert von 35 gibt es nur insofern, als die Landesregierung in einem solchen Fall verstärkt Risikogruppen, namentlich etwa in KiTas oder Seniorenheimen, testen möchte. Aktuelle Infos findet Ihr hierzu immer unter bochum.de/Corona

:kjan