Top-Girls

Musisches Zentrum. Das Comeback hat am 13. Juni begonnen unter dem Titel „Team Studiobühne macht 2.0“. Was soll man sich darunter vorstellen? Der Text zum ersten Video kündigt es an: „Es geht wieder los mit unseren Interpretationen von verschiedenen Stücken, die in den letzten 20 Jahren an der Studiobühne Bochum aufgeführt wurden.“ Scheinbar gehen sie chronologisch vor, denn das erste ist Carly Churchills „Top Girls“, welches 2001 im Sommersemester aufgeführt wurde. Die Videos passen sich der Aufmerksamkeitsspanne von der Generation Z an, denn sie sind nur wenige Minuten lang. Dafür haben sie es in sich. Sie regen zum Nachdenken an, geben Ansätze für eigene Recherchen und machen Lust auf mehr. Der Tenor des Auftakts erinnert an eine Stimmung, wie sie Jeanne Moreau darstellen könnte. Eine junge Frau sitzt an einem Tisch und liest bedächtig ihre Lektüre, während wir durch eine Stimme aus dem Off die Zeilen mitvollziehen können. Es wird Audre Lorde zitiert, eine Aktivistin, die sich selbst als „black, lesbian, feminist, mother, poet, warrior“ beschrieb. Als sie fertig ist, spricht sie kurz über das Gelesene, halb da, halb nachsinnend. Das zweite Video zeigt einen Mann, der von Wangari Muta Maathai erzählt, die als erste afrikanische Frau den Friedensnobelpreis erhielt und weit darüber hinaus aktiv war. Das Format bietet eine Menge Anreize mit dem gemeinsamen Nenner Feminismus. Wenn Euch das Thema und/oder die Studiobühne interessieren, könnt Ihr hier auf dem Laufenden bleiben: https://www.youtube.com/channel/UCM09wd6nmSRdSAKEC7fFjpQ.                

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