Utopisches Flanieren

Coronavirus. Seit dem 8. Oktober kann man in Bochum eine Führung durch die Stadt machen, die vielleicht nicht so typisch ist, wie man sonst so Führungen gewohnt ist. Die Rede ist vom atelier automatique, einem Künstler:innenkollektiv aus Bochum, das zusammen mit dem Netzwerk „Stadt für Alle“ den Audiowalk „Utopisches Flanieren“ erstellte. Dabei werden Fragen an eine Stadt gestellt, während man gleichzeitig akustisch durch diese geführt wird. Wem gehört die Stadt? Wie wollen wir wohnen? Fragen, die sich eine Stadt im Verlaufe der Jahre stellen muss; Fragen, die vielleicht nicht genug gestellt werden, aber essenziell sind, um ein soziales und nachhaltiges Stadtbild zu erzeugen. Wenn Du also Lust bekommen solltest, Dir mal Deine Stadt durch eine neue Perspektive vorzustellen, dann ist „Utopisches Flanieren“ wahrscheinlich das Richtige für Dich. Einblicke in die Vorstellung einer Stadt, die sich Fragen stellt und aktiv versucht zu veranschaulichen, warum diese gestellt werden sollten, klingt auf jeden Fall ganz interessant. An dem Audiorundgang könnt ihr auf
utopisches-flanieren.de selbst und wann immer ihr wollt, teilnehmen. Dort findet ihr eine Karte der unterschiedlichen utopischen Orte Bochums sowie die Audiotracks. Oder ihr findet in der Stadt zufällig die QR-Codes verteilt und entdeckt die Stadt auf diese Weise.
Viel Spaß beim Entdecken!     

    :kiki