Antifaschismus
Den Toten zur Ehre, den Lebenden zur Mahnung

Nachruf. Die Auschwitz-Überlebende und Antifaschistin Esther Bejarano ist im Alter von 96 Jahren gestorben.

 

Läuft was schief im Nazi-Kiez?
Nach zwei Jahrzehnten befinden sich die Dortmunder Nazis in der Krise – doch wessen Verdienst ist das? Bild: lewy

Neonazis. Dortmund hat ein Nazi-Problem, das leugnet niemand mehr. Politik und Behörden haben aber genau das lange getan. Nun brüstet sich die Polizei mit ihrer Arbeit.

Antifaschistische Buchempfehlungen für den Sommer
Entspannung: Am Strand sollte ein gutes Buch nicht fehlen. Bild: kac

Literatur. In der Vorlesungszeit schafft man es nicht immer, ein Buch zu lesen, auf das man schon lange Lust hat. Die Redaktion stellt Euch nun vier Werke vor, die sie gelesen hat oder jetzt am Strand (oder auf dem Balkon) schmökern möchte.

AntifaschistInnen dokumentieren die "Identitäre Bewegung"
Auch an der RUB aktiv: Präsenz der "IB" wird nun online dokumentiert. Foto: juma

Neonazis. Die „IB“ macht in unregelmäßigen Abständen auf sich aufmerksam. AntifaschistInnen dokumentieren die Aktionen nun online.

Rote Hilfe rät, nicht zu den Vorladungen hinzugehen
Mit Stangen und Reizgas: Der Polizeieinsatz am 1. Mai in Bochum hat auch nach Wochen noch juristische Folgen. Fotos: alx

Beim NPD-Aufmarsch am 1. Mai in Bochum nahm die Polizei über Stunden hunderte Nazi-GegnerInnen am Bermuda3Eck in Massengewahrsam. Gegen diese wird aktuell wegen des Vorwurfs von Straftaten ermittelt.

Studi-VertreterInnen beteiligen sich an Gegenprotesten zum „Tag der deutschen Zukunft“

Solidarität und Unterstützung mit den GegenaktivistInnen des größten deutschlandweiten Naziaufmarsches am 4. Juni in Dortmund: Das entschied das Studierendenparlament (StuPa) mehrheitlich in der letzten Sitzung.

Linke liefern sich vereinzelte Auseinandersetzungen mit martialisch auftretender Polizei
Wasserwerfer vor: Nach Rangeleien zwischen BeamtInnen und Linken nimmt die Polizei den Platz vor der Lanxess-Arena ein. Foto: joop

Es war die Pointe des Tages, die nachmittags über die Social-Media-Kanäle geht und bei den GegendemonstrantInnen in Köln-Deutz für Belustigung sorgt. Die rechtsextremen Hooligans gegen Salafisten finden zwischenzeitlich nicht genügend nüchterne nicht vorbestrafte Ordner, um ihre Kundgebung zu beginnen. Am Ende versammeln sich laut Polizei aber doch 1.000 bis 1.500 Nazi-Hooligans. Sie wie auch die mehr als zehnfache Zahl an GegendemonstrantInnen sehen sich am 25. Oktober einem massiven Polizeiaufgebot gegenüber. Trotz einiger Auseinandersetzungen verläuft die Demo aber weitgehend friedlich.

„Kameradschaft Volkssturm Deutschland“ steht einsam im Regen
Allein auf weiter Flur: Neonazis demonstrieren gegen AsylbewerberInnen. Foto: kac

In Bochum-Mitte fand vergangenen Samstag, den 1. Februar eine Versammlung der Gruppierung „Kameradschaft Volkssturm Deutschland“ in der Nähe des Flüchtlingswohnheims statt. Jedoch lief diese nicht wie geplant. Es versammelten sich ungefähr 25 bis 30 Rechtsextremisten, ohne Lautsprecherverstärker, nur mit einem Megafon gerüstet. Hinzu kam das regnerische Wetter und so endete diese Demo schon nach einer Dreiviertelstunde. Die Bemühungen, sich bemerkbar zu machen, war durch die Kontra-Demo mit dem Motto „Flüchtlinge willkommen! Nazis haut ab!“ kaum möglich.

Auch im Netz bewegt sich die Antifa in rechtlichen Grauzonen
Kaum da, schon wieder weg: Gilt leider nur für Graffiti. Foto: USch

„Oh du Fröhliche“ sollte es zur Adventszeit heißen. An der RUB sieht das jedoch ganz anders aus: Nach der Neonazi-Outing-Plakataktion und den verkleideten Nikoläusen im Hörsaal informierten die Antifa-Mitglieder die Studierenden weiterhin über den Neonazi Michael B. In den darauffolgenden Tagen kam es zur Manipulation von Beamern in Hörsälen und zu einem Datenmissbrauch der E-Mail-Adressen. Um wieder eine friedliche Studierendenschaft zu erlangen, planen das Rektorat und der AStA die Kampagne „Uni ohne Vorurteile“.

Streit um Eskalation: Antifa-Aktion an der RUB löst Debatten aus
Nicht mehr zu gebrauchen: Was die Verwaltung der Uni nicht hat entfernen lassen, wurde von Unbekannten „zensiert“. Foto: koi

Eine Aufklärungsaktion der Antifa an der RUB eskalierte letzte Woche Montag und endete in einem Tumult. Die Aktion führte zu einer medialen Debatte darüber, ob die linken AktivistInnen Schuld an der Gewalt hätten. Der eigentliche Zweck, die Aufklärung über Neonazis an der Ruhr-Universität, ging dabei unter. Dabei war das Vorhaben schon von vornherein in seiner Form nicht unumstritten.

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