Bodo e.V
Straßenmagazin „bodo“ lud zum Rollentausch ein
Einmal erleben, wie sich einE StraßenmagazinverkäuferIn fühlt: Hochmotiviert nehmen zwei BFD-lerinnen Klaus (rechts) für einen Tag die Arbeit ab. Foto: mar

Es war ein wenig wie in dem Film „Die Glücksritter“, in dem der Multimillionär Dan Aykroyd unversehens seinen Status und Reichtum mit dem Bettler Eddie Murphy tauscht: Das Straßenmagazin „bodo“ lud ein, sich einen Tag lang als VerkäuferIn der Zeitschrift zu versuchen und so Ablehnung und Kälte, aber auch Bestätigung zu erfahren. Knapp dreißig Menschen reflektierten über ihre eigene Situation und die der „bodo“-VerkäuferInnen; eine größere Öffentlichkeit wurde somit auf soziale Probleme aufmerksam gemacht.

Zu Weihnachten etwas Gutes tun
Die ersten Pullover sind da: Beim Bochumer Verkäufertreff gab es Geschenke. Foto: bodo e.V.

Zu keiner anderen Zeit im Jahr wird soviel verschenkt und beschenkt wie zur Weihnachtszeit. Doch nicht nur die eigenen Lieben werden bedacht: Die Bereitschaft, etwas zu spenden und dadurch andere Menschen oder Tiere, die Umwelt oder die Kultur zu unterstützen, hat zur Weihnachtszeit Hochsaison. Das Fernsehen strahlt Spendengalas aus, jede Zeitschrift enthält Spendenaufrufe der bekannten Organisationen und täglich landen zig Briefe von prominenten Schirmherren im Postfach, die um Unterstützung bitten. Da fällt es manchmal schwer, den Überblick zu behalten und zu entscheiden, wohin der eigene Beitrag gehen soll. Wir stellen drei Projekte in und um Bochum vor.