Kino
Ratgeber: Alternative zu RUB-Spartipps – Subjektive Vorschläge
15 Euro pro Kopf pro Nacht: Ich ziehe das rustikale Landhaus definitiv dem Hostel vor. Foto: tom

Auf dem RUB-Newsportal wurden kürzlich „Elf Spartipps für Studis“ veröffentlicht. Während ich diese las und feststellen musste, dass diese zwar gut, aber nicht unbekannt sind, kamen mir zu einzelnen Punkten noch günstigere Alternativen in den Sinn, die mindestens genauso gut sind.

Bochums südwestliche Innenstadt: (Klein-)Kunst an jeder Ecke
Theater unter Gleisen: Rottstr5. Foto: Rottstr5Theater

„Bochum, ich komm’ aus dir!“ Die Zeile von Grönemeyers Ode an seine Stadt ist auch vielen Externen ein Begriff – ob aus Flensburg, Konstanz, Saarbrücken oder Passau: Alle verbinden mit Bochum das Lied und können sich eventuell noch an Starlight-Express erinnern. Ohne das schlecht zureden, gibt es doch noch viele weitere kulturelle Möglichkeiten in der Stadt.

Ab 18. August im Kino: „Comrade, Where Are You Today?“
Nach der Uni ist vor der Revolution: Kirsi Marie Liimatainenn sucht in ihrem Film nach den einstigen KommilitonInnen des Marxismus-Leninismus. Foto: W-Film

Regisseurin Kirsi Marie Liimatainen reist in ihrem Dokumentarfilm um die Welt und sucht nach einstigen WeggefährtInnen, mit denen sie in der FDJ-Jugendhochschule der DDR von einer besseren Welt träumte. Was ist aus den alten GenossInnen und Idealen geworden? Ein spannendes Panorama über soziale Bewegungen in der Gegenwart.

Action, Liebe, Humor: Von gehypten Neuproduktionen zu vergessenen Klassikern
Ob Seebühne oder Schlossgarten: Neben Dortmund bieten zahlreiche Ruhrgebietsstädte wieder Freiluftkino. Foto: DortmundAgentur

Sommer bedeutet „Draußen-Wetter“. Im Idealfall. Für viele ein Grund, das Leben nach draußen zu verlagern und an Erinnerungen an lange Wintermonate in den grauen vier Wänden zu verdrängen. Das geht nicht nur bei Festival und Co.: Auch leidenschaftliche Filmfans müssen sich nicht zwischen Sommernachtstraum und Fiktionswelt entscheiden, sondern können ihrem Hobby auch draußen fröhnen. Open-Air-Kinos locken raus und bieten vor allem im Ruhrgebiet eine große Auswahl. Von Blockbuster bis Nischenklassiker: Die :bsz stellt Euch Freiluftkinos vor, für die Ihr nicht mal weit fahren müsst. 

Ab 14. Juli im Kino: „Toni Erdmann“ von Maren Ade
Vater und Tochter: Auf dem in eine bessere Beziehung. Foto: Komplizen Film

Berührende Vater-Tochter-Geschichte: Maren Ades dritter Spielfilm lief nicht nur als seit acht Jahren erster deutscher Beitrag in Cannes erfolgreich, sondern begeisterte auch bei der Deutschland-Premiere in der Essener Lichtburg.

:bsz-RedakteurInnen geben Tipps zur Abendgestaltung
Filme, Stücke, Essen, Saufen: Nur eine kleine Auswahl, was man in Bochum abends anstellen kann. Fotos: :bsz

Neu an der RUB und keinen Plan, wo es sich nach den Vorlesungen am besten chillen lässt? Oder alteingesesseneR BochumerIn und neugierig, wie die :bsz-Redaktion ihre Freizeit verbringt? Dann seid Ihr hier richtig!

 
Filmfans aufgepasst: Uni-Kino mit starkem Programm
Die Zentrale des SKF: In diesem geordneten Chaos wird das Kinoprogramm für Studierende geschaffen. Foto: tom

Der Studienkreis-Film der RUB, kurz SKF, ist eines der ältesten Studierendenkinos in Deutschland. Seit 1966 gestaltet er jedes Semester eigens ein Kinoprogramm für Studierende, das sich durch eine Balance zwischen Kunst, Können und Unterhaltung auszeichnet. JedeR filmbegeisterte Studierende kann sich im SKF engagieren.

10. Fahrrad-Film-Festival in den Flottmann-Hallen
Fahrradfahren für den Klimaschutz: Das 10. Fahrrad-Film-Festival in Herne lieferte neben tollen Filmen auch lustige Mitmachaktionen für die ZuschauerInnen. Foto: tims

Die Flottmann-Hallen in Herne waren am Wochenende wieder einmal ein angemessener Ort, um den ZuschauerInnen insgesamt 16 Fahrrad-Filme im Kampf um die Goldene Kurbel  zu präsentieren. Zwischen GoPro-Produktionen, wirklichen Spielfilmen in Kurzfilmlänge, Comics im RedBull-Werbe-Design oder lustigen Dokus wurde ein abwechslungsreiches Programm garantiert. Das Publikum durfte sogar abstimmen.

Neu im Kino, oder auch nicht: „The Avengers 2“ sorgt für Ärger in Kleinstädten

Kleinstadtkinos proben den Aufstand gegen Disney. Ursache ist der erhöhte Abschlag jeder Kinokarte von 47,7 auf 53 Prozent durch den Weltkonzern; ein Kampf ums Überleben für KinobetreiberInnen und ein Fingerzeig an jeden anderen Filmverleih.

Es liegt ein Schatten über der Kinowelt. Darth Micky Maus will sich zum Imperator der Filmgalaxie mausern, doch unerschrockene Kleinstadtkinos wagen es sich zu widersetzen. Der Kostenkampf um die Gebühren von Disney-Filmen hat begonnen und wird von den Lichtfilmhäusern als Beginn eines Preiskrieges wahrgenommen, der sich auf jeden anderen Filmverleih ausweiten könnte. Nicht nur der neue Titel „The Avengers 2 – Age of Ultron“ ist von der 5,7-prozentigen Erhöhung betroffen, sondern auch alle anderen Filme des Konzerns, wie etwa die neuen Star-Wars-Episoden.

Zwischen Mainstream und Kult-Filmen: Das Sommersemester-Programm des Studienkreis Film
Licht aus, Spot an: Auch der SKF startet ins Sommersemester. Foto: Pascal Günther/skf

Im Zeichen des Kiffens: Darin steht zumindest das traditionelle Double-Feature des Studienkreis Film (SKF) im nächsten Semester. Daneben gibt es jede Menge Sci-Fi-Stoff und so viel Mainstream wie noch nie im Uni-Kino. Gezeigt wird auch der diesjährige Oscar-Gewinner (Bester Film) und eine Komödie im Rahmen einer Kooperation mit dem International Office.

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