Kultur
Neue AStA-Spitze gewählt: Nur Demir (IL) und David Semenowicz (ReWi)
Nach der Wahl ist vor der Arbeit: Nur Demir und David Semenowicz müssen schon bald am Umbau des KulturCafés arbeiten. Foto: bent

Der neue AStA ist da: In der letzten Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) wurden Nur Demir von der Internationalen Liste (IL) als AStA-Vorsitzende und David  Semenowicz von der Liste Rechtswissenschaften (ReWi) als Finanzreferent gewählt. Auch in diesem Jahr wollen beide auf Kultur- und andre Veranstaltungen setzen.

StuPa-Wahl:Spezial – Der 8-Fragen-HoPo-Survival-Kompass: Die Positionen der Listen im Überblick
Die Listen bewerten das Akafö sehr unterschiedlich: Bei der Gastronomie gab es Schulnoten zwischen 2+ und 4. Foto-Quelle: bszarchiv

Stellt dem Akafö ein Zeugnis aus. Verteilt für die folgenden Kategorien Schulnoten, begründet die schlechteste Note in einem Satz und nennt einen konkreten Verbesserungsvorschlag dazu.

Neue Ruhrtriennale, neue Intendanz: Das Festival der Künste
Nicht die einzige Spielstätte bei der Ruhrtriennale, aber für BochumerInnen sicherlich die bekannteste: Die Jahrhunderthalle Bochum – eine Institution der Ruhrtriennale. Foto: tims

Mit neuer Intendanz und zugleich neuer Ausrichtung geht die Ruhrtriennale in seine fünfte Runde. Vom 14. August bis 26. September verspricht das größte Kulturfestival Deutschlands vor allem internationale Produktionen in gewohnt ungewohnten Spielstätten. Wagners „Rheingold“ – inszeniert vom neuen Intendanten Johan Simons – ist auf dem ersten Blick sicherlich die bekannteste Produktion, doch natürlich nicht die einzige. Für Studierende gibt es 50 Prozent Rabatt in allen Kategorien. Den Anfang macht die Eröffnungsfeier „Ritournelle“.

30-prozentige Kürzung: Bochums Kulturszene von Haushaltssperre betroffen
Doch Detroit: VertreterInnen der Bochumer Kultur (hier Jochen Marquardt, Sprecher des Bündnisses für Arbeit und soziale Gerechtigkeit) riefen zu einer offenen Diskussion vor dem Rathaus auf. Foto: bent

Es ist doch Detroit: Die Stadt Bochum beklagt ein Defizit von rund 20 Millionen Euro. Die im Juni beschlossene Haushaltssperre trifft auch die Kultur hart. Eine 30-prozentige Kürzung des Etats steht an. Vergangene Woche fand eine offene Diskussion mit VertreterInnen aus Kultur und Gewerkschaften vor dem Rathaus statt.

Der Bürgerfunk in Dortmund verliert seine zentrale Anlaufstelle

Schwule, SeniorInnen, Sehbehinderte – nur drei Beispiele von Personengruppen, denen es der Bürgerfunk ermöglicht, ein eigenes Programmfenster im Lokalradio auf die Beine zu stellen. Während die Bürgerfunk-Szene vielerorts eingeschlafen ist, sind die RadiomacherInnen in Dortmund immer noch sehr aktiv – und im Allgemeinen Rundfunkverein (ARDEV) organisiert. Doch dieser soll sich nun im nächsten Jahr auflösen. 

Ein Beitrag aus Taiwan zum Jahreswechsel
Das neue Jahr wird am Taipei 101 Building mit einem spektakulären Feuerwerk eingeleitet. Foto: ln

Erst am 19. Februar beginnt in Taiwan und China das neue Jahr. Dann wird das Jahr der Ziege das des Pferdes ablösen. In meinem Auslandssemester in der taiwanesischen Hauptstadt Taipei habe ich schon mal den westlichen Jahreswechsel zum Anlass genommen, um ungewohnte Essgewohnheiten, außergewöhnliche Unterrichtsmethoden, sowie unsere wichtigsten Feiertage Weihnachten und Neujahr hier genauer unter die Lupe zu nehmen.

Es ist Silvester, 17:30 Uhr am Abend. Ich sitze an meinem Schreibtisch und lerne für meinen Chinesischkurs. Trotz 15 Grad Außentemperatur ist es kalt. Das liegt an der hohen Luftfeuchtigkeit und daran, dass es in Taiwan keine Heizungen in den Wohnungen gibt. Somit ist die Außentemperatur gleich auch der Innentemperatur. In einer halben Stunde muss ich los zum Kurs.

Die Hauptstadt aus der Sicht der 20er Jahre: Russische Künstler hinterließen ihre Spuren
Werbeplakate, Sozialdemokratie und spannende Geschichten: Bei der Führung durch die Werke von Nikolaus Sagrekow erfuhr unsere Fachschaft viel Interessantes. Foto: kac

„Das Russische Kulturleben im Berlin der 1920er Jahre“ – so heißt eine Ausstellung in der russischen Botschaft in Berlin, die zeigt, wie eng Deutschland und Russland auf den Gebieten Bildung, Wissenschaft und Kultur verwoben waren. Der FSR Slavistik/Russische Kultur organisierte eine Fahrt für seine Studierenden zu dieser Ausstellung, die mehr Licht in die Beziehung beider Länder brachte.

RUB-Studierende setzen in eigenem Blog Komparatistik-Theorie in die Praxis um
Ein Teil der literaturundfeuilleton-Redaktion: (von links nach rechts) Sylvia Kokot, Esra Canpalat, Nadine Hemgesberg, Katja Papiorek, Lina Brünig. Foto: mar

Als ich zum Treffen der Blog-Redaktion in einem Café im Bermudadreieck eintreffe, unterhalten sich die Komparatistik- Studentinnen gerade über Berufsaussichten, über „Stellen, die es nicht gibt“. Meine Frage, ob es denn jemals Stellen für LiteraturwissenschaftlerInnen gegeben habe, löst ein paar Lacher aus, Lacher mit leicht verzweifeltem Unterton. Das typische Lachen der GeisteswissenschaftlerInnen als Reaktion auf die Frage nach ihren Berufsperspektiven.

Langsames Essen – was ist das eigentlich?
Richtig lecker: Gezupfter Schweinenacken mit Kartoffelstreifen und Sylter-Salat. Foto: ck

In der Welt der „Moderne Cuisine“ ist mittlerweile fast alles möglich. Von molekularen Gerichten bis hin zur reichhaltig gedeckten und ökologisch verträglichen Tafel haben verschiedene Trends Einzug in die modernen Küchen gehalten. Einer dieser Trends ist „slow food“.

Das Kollektiv „machina eX“ begeistert mit intermedialer Kunst
Im Rausch der Märkte: Die DarstellerInnen von „Hedge Knights“ in Aktion. Foto: machina eX

Ein Computerspiel ist ein Computerspiel, und ein Theaterstück ist ein Theaterstück. Dass diese auf den ersten Blick recht banale Aussage nicht immer stimmen muss, beweist die Gruppe machina eX. Mit ihrem Stück „Hedge Knights“ gastierten die jungen KünstlerInnen im Dortmunder Unionviertel. Die Ankündigung sprach kryptisch von einer „Performance zum Mitmachen“, die mit „Mitteln des Theaters, des Computerspiels und der (Medien-)Kunstinstallation“ in ein „Live-Adventure-Game“ münden sollte. Wir hatten keine Ahnung, was nach dieser Überfrachtung an popkulturellen Reizworten zu erwarten war. Darum hat sich die :bsz das Spektakel einmal angesehen und mitgestaltet – und wurde positiv überrascht. 

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