Kunst
Da-Vinci-Ausstellung im Kortumhaus: Anfassen und Entdecken
Technische Innovation trifft künstlerisches Talent: Als eines von vielen Exponaten steht diese Brückenkonstruktion für die Ideenvielfalt von Leonardo da Vinci. Foto: alx

Er war Künstler und Erfinder gleichermaßen – und gilt als unverkennbares Universalgenie. Sein Schaffen reicht von technischen Skizzen bis hin zu medizinischen Überlegungen und zeugten durchweg von ausgesprochenem künstlerischen Talent. Doch auch abseits seiner Zeichnungen war Leonardo ein interessanter Mensch. Die geheimnisumwobenen Seiten seiner Persönlichkeit und  die für seine Zeit revolutionären Erfindungen versucht nun die Wanderausstellung „Da Vinci – Exploring Arts & Science“ zu vereinen.

Neue Ruhrtriennale, neue Intendanz: Das Festival der Künste
Nicht die einzige Spielstätte bei der Ruhrtriennale, aber für BochumerInnen sicherlich die bekannteste: Die Jahrhunderthalle Bochum – eine Institution der Ruhrtriennale. Foto: tims

Mit neuer Intendanz und zugleich neuer Ausrichtung geht die Ruhrtriennale in seine fünfte Runde. Vom 14. August bis 26. September verspricht das größte Kulturfestival Deutschlands vor allem internationale Produktionen in gewohnt ungewohnten Spielstätten. Wagners „Rheingold“ – inszeniert vom neuen Intendanten Johan Simons – ist auf dem ersten Blick sicherlich die bekannteste Produktion, doch natürlich nicht die einzige. Für Studierende gibt es 50 Prozent Rabatt in allen Kategorien. Den Anfang macht die Eröffnungsfeier „Ritournelle“.

Beim Rundlauf 2015 kommt die Kunst frei Haus: Privatwohnungen werden zu Spielorten für über 40 KünstlerInnen
Wenn der Rundlauf 2015 mit 65 Beteiligten das größte Organisationsteam aller Zeiten hat, ist doch die Rundlauf-WG – Julia Nitschke, Guy Dermosessian, Samira Yildirim – das Herz des Festivals. Foto: joop

Stellt Euch vor: KünstlerInnen fragen, ob sie in Eurer Wohnung eine Kunstinstallation aufbauen, im Wohnzimmer Performance Art aufführen oder auf dem alten Fernseher ihr Videoprojekt zeigen können. „Na klar“, denkt Ihr. Nachdem sie dann samt Kunst eingezogen sind, gehen wenige Tage später Wildfremde bei Euch ein und aus, um die Werke zu bestaunen. So ähnlich wird es sich am 13. Juni beim Rundlauf abspielen, in der bislang wohl intensivsten und intimsten Auflage des Kunstfestivals.

Deutsche Polesportmeisterschaft: Athletik, Ausdauer, Ausdurck
Höhenflug: Was hat das noch mit Verruchtheit zu tun, wenn Yvonne Haug Kopf und Kragen riskiert? Foto: kac

Am vergangenen Sonntag fand die zweite Deutsche Weltmeisterschaft im Polesport in Dortmund statt. 60 TeilnehmerInnen, darunter drei Männer, nahmen dieses Jahr daran teil.

Seit 2009 gibt es die International Pole Sport Federation (IPSF) und seit 2014 nimmt auch Deutschland an diesen Meisterschaften teil.

Die Hauptstadt aus der Sicht der 20er Jahre: Russische Künstler hinterließen ihre Spuren
Werbeplakate, Sozialdemokratie und spannende Geschichten: Bei der Führung durch die Werke von Nikolaus Sagrekow erfuhr unsere Fachschaft viel Interessantes. Foto: kac

„Das Russische Kulturleben im Berlin der 1920er Jahre“ – so heißt eine Ausstellung in der russischen Botschaft in Berlin, die zeigt, wie eng Deutschland und Russland auf den Gebieten Bildung, Wissenschaft und Kultur verwoben waren. Der FSR Slavistik/Russische Kultur organisierte eine Fahrt für seine Studierenden zu dieser Ausstellung, die mehr Licht in die Beziehung beider Länder brachte.

Studentisches Kunstfestival Zeitzeug_ sucht Kunstschaffende und HelferInnen

Erstmals geht das Bochumer Nachwuchsfestival im Herbst an den Start. Das bedeutet, dass beim diesjährigen Zeitzeug_-Festival die Spielstätten sich alle innerhalb von vier Wänden befinden. Ansonsten sind der Kunst auch diesmal keine Grenzen gesetzt – wer der Welt also etwas präsentieren möchte, folge dem call for entries!

Rundlauf Bochum auf Pfingsten verschoben – Generalprobe am 1. bis 3. Mai braucht Hilfe
Schöpfungsakt im Bunker: Das Rundlauf-Festival belebt alte Gebäude neu. Foto: joop

Stimmen sind zu hören, irgendwo aus den Eingeweiden des Hochbunkers an der Haldenstraße, aber woher sie kommen, bleibt zunächst rätselhaft. Erst nach einigem Irren durch verschiedene Räume treffe ich auf das dreiköpfige Aufräumkommando, das einen der Kellerräume für Video- und  Lichtin­stallationen freiräumt. Bühnenelemente, Kisten und Holzpaletten von vorherigen Ausstellungen müssen weggeräumt werden; Bauschutt muss beseitigt und alte Kabel müssen eingesammelt werden. Kulturarbeit ist eben auch Maloche, gerade in Spielstätten wie dem Hochbunker oder der Alufabrik an der Robertstraße, die ebenfalls für das Rundlauf-Festival aufgeräumt wird. Am Samstag hätten sie zu sechst gearbeitet, am Sonntag nur zu dritt, verraten Samira Yildirim und Julia Nitschke vom Organisationsteam. Die Zeit wird knapp, denn am Mittwoch sollen Bauamt und Feuerwehr den Bunker für den Rundlauf ab dem 1. Mai inspizieren. Dabei stand das Festival noch vor wenigen Tagen vor der Absage.

Werksquerschnitt des Avantgarde-Künstlers Kasimir Malewitsch noch bis Juni in Bonn
Zwei Selbstportraits von Kasimir Sewerinowitsch Malewitsch (1879–1935): links an der Schwelle zum Kubofuturismus, rechts mitten im Suprematismus.

Kreise und Rechtecke, Kreuze und Dreiecke in verschiedenen Farben sind auf einer Leinwand arrangiert: gleich mehrere solcher sogenannten „suprematistischen Kompositionen“ von Kasimir Malewitsch bilden das Herzstück einer Ausstellung, welche die Bonner Bundeskunsthalle dem Avantgarde-Künstler gewidmet hat. Noch bis 22. Juni dauert die Ausstellung, ein Ausflug in die alte Bundeshauptstadt – mit freier Fahrt dank NRW-Ticket – lohnt sich.

Schauspielhaus und Urbane Künste Ruhr stellen Programm für Detroit-Projekt vor
Stronghold-Installationen von Robert Kuśmirowski für die Lyon-Biennale 2011:  Der polnische Künstler wird in Bochum die Hölle nachbauen. Foto: Urbane Künste Ruhr

Zwar vermag ein Kunstfestival nicht, die Probleme des Strukturwandels zu lösen, doch es kann Ansätze und neue Perspektiven bieten, Auswege aus der Krise zu finden. Das ist der Anspruch des Detroit-Projekts, welches vom 26. April bis zum 5. Juli in ganz Bochum stattfindet. Letzte Woche wurde im Schauspielhaus das Programm vorgestellt.

Künstler kommt, Stadtverwaltung bockt
Bunt und freundlich: So könnte der Drache aussehen. Foto: Heinz Krautwurst, hk-skulpturen.de

Ein Drache als Spiel- und Ruheplatz in der Innenstadt: Die Initiative „Bochum und Wattenscheid ändern mit Herz“ (BoWäH) und die Stadtwerke wollen dies verwirklichen; auch die Finanzierung steht – nur die Stadtverwaltung stellt sich partout quer.

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