Pen&Paper
"Deponia – Das Rollenspiel" bringt Point&Click-Adventure vom Computerbildschirm in die Pen&Paper-Welt
"Ihr betretet eine Kneipe. Mit Staub verdünnte Batteriesäure ist heute im Angebot": So kann ein Abenteuer in „Deponia – Das Rollenspiel“ beginnen. Cover: Uhrwerk-Verlag

Giftmüll, Staub, Elektroschrott und Schnabeltiere: Zugegeben, die Welt von „Deponia“ ist alles andere als einladend. Aber es ist eine der charmantesten (wenn man Derbheit und Schmutzigkeit Charme abgewinnen kann) und lebendigsten Spielewelten, die in den letzten Jahren die Computerbildschirme erobert haben. Das Hamburger EntwicklerInnenstudio Daedalic Entertainment hat mit den nunmehr vier Point&Click-Adventures RätselfreundInnen zum Lachen und Menschen mit Sinn für Humor zum Grübeln gebracht. Die Schnittmenge dieser beiden Bevölkerungsgruppen mit einer dritten, der der RollenspielerInnen, dürfte nicht gering sein. Beste Voraussetzungen für ein Spin-Off der besonderen Art, eins, das „Deponia“ gerecht wird: „Deponia – Das Rollenspiel“.

Internet: Für klassische Rollenspiele mehr Chance als Bedrohung
Regelbände bis zum Abwinken: Wie hier auf der letztjährigen Messe SPIEL zu sehen, ist die Auswahl an Rollenspielen riesengroß. Foto: joop

Ob lovecraftscher Horror, viktorianisch angehauchter Steampunk und dystopischer Cyberpunk oder doch die Klassiker Fantasy und Science Fiction – Rollenspiele gibt es in unzähligen Varianten. Dank des Internets gibt es immer mehr von ihnen, weil auch kleine Projekte per Schwarmfinanzierung realisiert werden können. Und immer mehr SpielerInnen entdecken durch das Vorbild gestreamter Spielrunden das Hobby für sich.