Podiumsdiskussion
Politische RUB: AStA holt illustre Talk-Runde auf den Campus
"Europa ist ein Friedensprojekt, das dürfen wir nicht vergessen"

Die Europawahl am 25. Mai rückt näher; am Dienstag, dem 29. April, werden von 16 bis 18 Uhr im Hörsaal HGB 10 daher sechs prominente Europa-PolitikerInnen an der Ruhr-Uni Rede und Antwort auf Eure brennenden Fragen stehen: Mit Prof. Dr. Jürgen Mittag (SPD), Dennis Radtke (CDU), Lukas Krakow (FDP), Kai Gehring (Grüne) und Fabio de Masi (Linke) sind alle fünf derzeit im Europaparlament vertretenen Parteien, die in NRW auf dem Stimmzettel stehen, bei der vom AStA-Referat für Politische Bildung organisierten Diskussionsrunde vertreten. Hinzu kommt einer der beiden SpitzenkandidatInnen der Piraten, Fotios Amanatides, der am 29. April einzulösen verspricht, was sich die Partei bereits für die laufende Wahlperiode im Landtag vorgenommen hatte: dem Polit-Eintopf frei nach NRW-Fraktionssprecher Dr. Joachim Paul einen „Schuss Chili“ beizumengen.

Erfolgreiche Podiumsdiskussion des AStA
Das Thema „Latinumspflicht“ sorgt für großes Interesse und vollen Hörsaal. Foto: Björn Jadzinski

Am Freitag, den 19. April 2013, veranstaltete der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Ruhr-Uni eine Podiumsdiskussion zur Abschaffung der Latinumspflicht. Nachdem bereits der Senat einer vom AStA und den Fachschaften erarbeiteten Resolution zur Abschaffung der Latinumspflicht für Lehramtsstudiengänge zugestimmt hatte, sollten bei der Podiumsdiskussion auch VertreterInnen aus der Politik Position beziehen. Durch die Bank waren sich alle DiskutantInnen darüber einig, dass die Latinumspflicht in der jetzigen Form zumindest stark reformbedürftig ist.

Abschaffung der Latinumspflicht findet Zustimmung im Senat der RUB
„De omnibus dubitandum“: Vor allem  an der Latinumspflicht. Quelle: AStA RUB

Unverhältnismäßiger Mehraufwand, zusätzlicher Stress mit der Stundenplangestaltung und dem Bafög-Amt oder gar die Unmöglichkeit, sein Studium in Regelstudienzeit zu beenden: Die Latinumspflicht für Lehramtsstudiengänge ist bei den Studierenden in NRW spätestens seit der Bologna-Reform ziemlich verhasst.

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