Stadt für alle
Mieten auch in Bochum hoch

Wohnen. Auch in Bochum wurde sich an einem bundesweiten Aktionstag beteiligt, bei dem der Mietenstopp gefordert wurde.

Ein Jahr nach der Hausbesetzung bleibt Wohnpolitik in Bochum ein heikles Thema
Bunt statt trist: Wo noch vor einem Jahr NachbarInnen zu Konzerten, Barbecue oder gemeinsames Renovieren zusammenkamen, müssen bald pünktlich Mieten überwiesen werden.   Bild: bent

Wohnen. Die „Herner Straße 131“ feiert Jubiläum.  Für AktivistInnen bleiben Besetzungen ein Mittel, um Druck für eine soziale Wohnpolitik auf die Kommunen auszuüben. Denn aus Sicht der Initiative „Stadt für alle“ hat sich auch in Bochum wenig verbessert.

Netzwerk Stadt für alle: Kampagne fordert Zweckentfremdungsklausel
Kreativer Protest: BochumerInnen machen sich gegen den Leerstand von Wohnungen und Büroflächen stark. Foto: bo-alternativ.de

Am 8. Oktober veranstaltete das Bochumer Netzwerk Stadt für alle einen Rundgang durch die Innenstadt, um auf die ungenutzen, teilweise verwahrlosten Wohnungen und Büroflächen aufmerksam zu machen. Um dem Leerstand entgegenzuwirken und Bedürftigen eine Unterkunft zu geben, fordern die AktivistInnen eine Zweckentfremdungsklausel, nach der EigentümerInnen, die ihren Wohnraum nicht nutzbar machen (wollen), mit Sanktionen belegt werden sollen.