Studiengebühren
Kommentar: FDP-Mann setzt auf Spaltung
Ein Märchen von chinesischen Millionärsohn und mehr: FDP-Chef Lindner hielt einen souveränen wie kontroversen Vortrag an der RUB. Foto: Jan Turek

Kommentar.  Schlagfertig hat FDP-Spitzenkandidat Christian Lindner bei seinem RUB-Auftritt die Studiengebühren für Nicht-EU-BürgerInnen verteidigt. Schlagfertig lügt er aber auch in seiner sophistischen Rede von Bildungsungerechtigkeit.

Auf der Suche nach Lösungen
Prioritäten setzen: Nachdem die JuLis im StuPa „rollende Köpfe“ forderten, überprüft der AStA, ob das Geld noch für eine Guillotine reicht. Karikatur: AkI – Jens Eike Krüger

Hochschulpolitik. Zeit, dass wieder Köpfe rollen! Findet zumindest der RUB-Studi-Ableger der FDP: die Jungen Liberalen (JuLis). Es fröstelt um den Campus, denn alle wissen es: Lindner is coming.

Der Liquiditätsengpass der Studierendenschaft bleibt weiter Thema. Erste Aufklärungsarbeiten stoßen auf emphatische Empörung, Oppositionelle fordern in der letzten Sitzung des StuPa (Studierendenparlaments) teilweise drastische Maßnahmen, die an Game of Thrones-Szenarien erinnern. Pünktlich zur neuen Staffel. Derweil gehen AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss), FSVK (FachschaftsvertreterInnen-Konferenz) und das StuPa konstruktiven Lösungsansätzen nach. Die einen suchen Auswege, die anderen einen Schuldigen. Spielen wir das Game of JuLis mit? Wer steht noch auf Lindners Liste?

 :Die Redaktion

 

Wer mehr über das Thema wissen will, sollte unbedingt diese Werke lesen:

StuPa gegen StudiengebührenRuhr-Universität GmbHAn einem Strang ziehen – Geld schläft nieJuLis wollen rollende Köpfe

Schwarz-Gelben Plänen eine Abfuhr erteilt
Geht es nach dem StuPa, bleiben die Geldbörsen gefüllt. Foto: Public Domain

GEBÜHREN. Das Studierendenparlament (StuPa) spricht sich gegen Studiengebühren aus. Nur JuLis und RCDS enthalten sich.

NRWs ASten besprechen politisch relevante Studithemen
In großer Runde tagten NRWs ASten: Gemeinsam steht man gegen Studiengebühren ein.  Bearbeitung: sat

LAT-NRW. Am 31. Mai trafen sich 14 ASten aus NRW in der Uni Duisburg-Essen zum Landes-ASten-Treffen (LAT). Entwicklungen zum VG-Wort sowie potentielle Maßnahmen über eventuell aufkommende Studiengebühren und ein neues Hochschulgesetz wurden besprochen.

:bsz-Leser Simon Hartmann formuliert Kritik an Kommentar aus Ausgabe 1117.

Leserbrief. So verschieden können Impulse sein.

500 Euro pro Semester – FDP diskutierte am politischen Aschermittwoch über Studiengebühren
FDP-Vorsitzender Lindner: Bessere Bedingungen für Studis durch Studiengebühren  Foto-Quelle: Jan Turek

Politik. Die FDP hat in Herne ihren politischen Aschermittwoch veranstaltet. Die Parteiführung präsentierte sich angriffslustig. Auch für eine Wiedereinführung der Studiengebühren wurde plädiert.

Kommentar: FDP möchte humane Studiengebühren wieder einführen
500 Euro Studiengebühren: Arme Uni soll Geld von armen Studis nehmen? Collage: kac

Kommentar. Die FDP hat eine gespaltene Meinung zu Studiengebühren. In der eigenen Partei sind sich Parteichef Lindner und sein Vize Kubicki uneinig. Ähnlich geht es scheinbar den Studierenden.

Einstimmig gegen Studiengebühren
Gemeinsam gegen Studiengebühren: Damit ausländische Studierende die Vielfalt auf dem Campus weiterhin bereichern können.

Am 6. Dezember erklärte das 49. Studierendenparlament in seiner elften Sitzung mit dem Antrag der GRAS, sich gegen zukünftige Studiengebühren zu positionieren, (abwesend: Linke Liste) einverstanden. Zuvor hatte der NRW-CDU-Chef Armin Laschet das Thema wieder ins Gespräch gebracht.

Auf Kosten von anderen: BaWü beschließt neues Gesetz
Ab Herbst 2017 lichten sich die Reihen: Weniger ausländische Studierende wegen eingeführter Studiengebühren. Foto: Public Domain

1.500 Euro für ein Semester Studieren? Ihr habt richtig gehört. Am 29. November verabschiedete die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg ein Gesetz zur Einführung von Gebühren für Studierende, die nicht aus EU-Ländern kommen. Darüber hinaus müssen auch Personen, die ein Zweitstudium anstreben, 650 Euro zahlen. Zum Wintersemester 2017/18 soll das Gesetz in Kraft treten. Ein Teil der Gelder fließt an die Hochschulen, während mit dem Rest der Etat in BaWü aufgebessert werden soll. 

Wie viel Geld muss man für eine gute Lehre als Studi eigentlich in die Hand nehmen?
Proteste gegen die hohen Studiengebühren: Bildung sollte für alle da sein. Foto: Tamara Craiu, flickr

Happy Birthday, Harvard! Am 28. Oktober feiert die Elite-Uni an der Ostküste der USA ihren 380. Geburtstag. Wir als :bsz gratulieren natürlich einerseits, weisen aber auch darauf hin, dass einige der sogenannten „Elite-Unis“, aufgrund der hohen Studiengebühren nur wohlhabenderen Menschen zugänglich sind. Ein Thema, das  auch uns beschäftigt.

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