Studileben
Leben an der Uni
Von Homo Strebericus zu Homo Muedicus: Das Studierendenleben bringt an die Grenzen der Verzweifelung. Doch am Ende dieser Lektüre bekommt Ihr zumindest einen Sitzplatz in der U35. Bild: Evolution (Flickr/Vector Open Stock (CC BY 2.0); Bearbeitung ken/sat

Begrüßung. Motiviert schlendern zu dieser Jahreszeit Erstsemester zu ihren Veranstaltungen. Sinn ergibt das nicht. Wir geben schon mal Tipps. Damit Ihr weich auf dem Boden der Realität landet.

Studileben Ahoi! Ihr irrt. Ihr werdet absaufen
Unrealistischer Mist: Nirgendwo ist ein Bier zu sehen! Bild: flickr (Virginia State Parks) CC BY 2.0,  https://www.flickr.com/photos/vastateparksstaff/5884967088

Glosse. Willkommen an der RUB. Dem Bieradis. Das ist eine Mischung aus Bier und Paradis. So wird man Euch die Uni verkauft haben, Eure Phantasie gaukelt Euch das vor. Was Ihr hier finden werdet? Einen exorbitanten Hass auf Menschen und dass das Studileben eine Lüge ist.

BaföG macht das Studileben leichter… oder doch nicht?
Für euch zuständig: Das BAföG-Amt an der RUB. Foto: juma

Glosse. Willkommen im Studi-Leben: Fette Partys, geile Feten, spannende Vorlesungen, Unmengen Alkohol und heiße Flirts – bezahlt wird die Super-Studi-Sause natürlich vom halb-geschenkten BAföG! Ich stell’ mal fix ’nen Antrag auf die Almosen …

Satire: Plädoyer für eine neue, zivilisierte Festivalkultur

Das Force Attack in Norddeutschland galt einige Jahre als größtes Punk-Festival wo gibt. 2011 war erst mal Schluss; für 2016 wurde ein großes Comeback angekündigt. Jetzt, einen Monat vor dem Termin, gibt es auf Facebook nur Dinge zu lesen wie „Punk geht auch ohne Suff“ und Werbung für einen Sampler für 24,90 Euro („Kommerz-Punk fuck off!“). Endlich geht jemand den richtigen Weg!

Mit dem Frühling beginnt das SoSe: Feiern, chillen mit Bierchen – drinnen und draußen
Partys auf dem Campus: Bald wieder Realität oder noch Luftschlösser? Foto: alx

Die Partysituation an der Uni scheint sich wandelt sich schrittweise zum Besseren zu wandeln. Neben dem AStA bieten Fachschaftsräte und autonome Referate gute Gründe, den Abend an der Uni zu verbringen. Neue Locations werden gesucht, Kommunikation mit VertreterInnen des Campus entwickelt und das Wetter wird nun auch wieder besser.

Koordinierungs-Office berät Studis zu Engagement neben dem Studium
Ehrenamtlichen Möglichkeiten an der RUB: Sebastian Flack und David Kajdewicz informieren und beraten Studis. Foto: joop

Ihr seid nicht nur an die Uni gekommen, um zu studieren – oder? Ihr wollt experimentieren, Euch ausprobieren und engagieren, aber wisst nicht so recht wo? Ob Ihr schon eine ungefähre Vorstellung habt, was Ihr außerhalb der Kreditpunktejagd mit Eurer Studizeit anfangen könnt oder nicht, das Koordinierungs-Office für Ehrenamt und Engagement – kurz kofee – ist für Euch der richtige Anlaufpunkt.

:bsz-RedakteurInnen geben Tipps zur Abendgestaltung
Filme, Stücke, Essen, Saufen: Nur eine kleine Auswahl, was man in Bochum abends anstellen kann. Fotos: :bsz

Neu an der RUB und keinen Plan, wo es sich nach den Vorlesungen am besten chillen lässt? Oder alteingesesseneR BochumerIn und neugierig, wie die :bsz-Redaktion ihre Freizeit verbringt? Dann seid Ihr hier richtig!

 
Glosse: Auf manche KomillitonInnen würde man lieber verzichten
Fabel-hafter Kommilitone: Alle kennen so einen Igel – und können ihn nicht ab. Illustration: mar

Es hat auch schon mal spannendere Seminare gegeben, denke ich mir. Aber gut, da muss man durch. Einfach 90 Minuten absitzen und dann mit Freunden an den Kemnader See. Die Dozentin erzählt solange etwas davon, dass die Fabel eine Textform ist, in welcher Tieren menschliche Eigenschaften verliehen werden, um auf spezielle Menschen oder auf Menschentypen allgemein verweisen zu können. Das kenne man aus der Schule, bla bla bla. „Entschuldigen Sie die Verspätung, aber die Bahn …“, kommt es auf einmal von der Tür. Ach du Scheiße, der Igel. Und ausgerechnet neben mir ist der letzte Stuhl frei.

:bsz-Lebenshilfe
Der :bsz-Stundenplan für ein richtig studentisches Semester. Illustration: bent/mar

Ihr habt eine Vorliebe für episches Chillen? Ihr wollt lieber Striche auf Bierdeckel statt Credit Points sammeln? Ihr kennt den Vorlesungssaal nur als das „Gebäude neben der Mensa“? Für unseren alternativen :bsz-Stundenplan haben wir exklusiv nach Tipps bei einem erfolgreichen Langzeitstudenten nachgefragt.

Kulturlastiger Betonklotz: Das Musische Zentrum – Dreh- und Angelpunkt der RUB Kultur
Musik verleiht Flügel: Julian schwebt mit den Fingern in seiner Freizeit über die Tasten. Foto: kac

Wo könnt Ihr Euch an der RUB entspannen? Klar, einerseits in einem der zahlreichen Cafés, aber wie wäre es mit etwas Kultur? Ganz am Anfang der Uni-Brücke steht das Musische Zentrum. Der Dreh- und Angelpunkt für alle KünstlerInnen und Kreativen der RUB sticht als das kleine Paris Bochums aus der grauen Betonmasse der Uni heraus.